Whiteboard-Session: Transportation Management mit SAP und Transporeon

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In diesem Video zeigen SALT Solutions und Transporeon gemeinsam, wie sich das SAP Transportation Management mit Transporeon verknüpfen lässt, um mehr Effizienz, Transparenz und Flexibilität im Transportmanagement zu erreichen.

Video-Transkription


Frank Staudigel: Herzlich willkommen zu einer neuerlichen Whiteboard Session von SALT Solutions. Wieder Mal mit dem Thema Transportation Management, aber diesmal haben wir uns einen Partner eingeladen – die Firma Transporeon mit Jan Rzehak – um  Ihnen einfach mal aufzuzeigen, was können wir im Bereich SAP Transportation Management Ihnen an Mehrwert liefern, um Ihnen letztendlich auch einen gemeinsamen Vorteil daraus zu generieren. Und wir denken, wir haben da ein paar interessante Ansätze und Aspekte, die wir Ihnen versuchen in den nächsten circa 10 Minuten einfach mal ein bisschen darzustellen.

Für die, die Transporeon wider Erwarten nicht kennen, würde ich dich bitten, Jan, dass du vielleicht dich und Transporeon kurz vorstellst: Was tut ihr? Und ich würde danach den Staffelstab übernehmen und dann würden wir anhand vom Prozess noch tiefer einsteigen.

Jan Rzehak: Super! Vielen Dank für die Einladung, Frank! Jan Rzehak ist mein Name. Ich leite bei Transporeon unser Team Business Consulting, seit mittlerweile elf Jahren bin ich dabei. Transporeon & SAP TM: Manche unserer Kunden haben zunächst mal einen Knoten im Kopf: SAP TM – wieso brauche ich dann noch Transporeon? Ganz wichtig vorneweg: Es geht nicht um das eine oder das andere in dem Kontext. Heute geht es wirklich darum: wie können Sie von der Kombination von den Stärken aus beiden Tools das bestmögliche herausziehen. Es geht letztendlich alles um das Transporeon Netzwerk, in das Sie sich nahtlos einfügen können. Aber dazu später mehr, wenn wir den Prozess end-to-end beleuchten.

Frank Staudigel: Super! Mein Name ist Frank Staudigel. Sie kennen mich vielleicht aus vorangegangenen Whiteboard Sessions zum Thema Transportation Management bei SALT. Wir sind nach wie vor die Experten auf der Supply Chain – hier mit dem Thema Transportation Management – unterwegs und dort im Prinzip sowohl mit dem SAP TM als auch mit dem Basic Shipment innerhalb der kompletten Leistungs- und Lösungslandschaft vertreten. Das heißt, wir machen die Konzeption, die Analyse, aber natürlich auch die Implementierung und – wichtig – auch die Optimierung von so einer kompletten Transportsystemprozesslandschaft.

Was können wir Ihnen denn gemeinsam an Mehrwert generieren? Um das bisschen vereinfacht darzustellen, haben wir uns mal bei einem ganz einfachen Prozessbild bedient, wo wir gesagt haben, wir versuchen mal den kompletten Transportprozess rudimentär darzustellen, der sich im Prinzip aus so wichtigen Komponenten wie Planung, Optimierung, Execution und Abrechnungsthemen zusammensetzt, wo wir seitens SALT entlang der kompletten Prozesskette eben unterwegs sind, und da auf SAP-Basis sowohl das Projekt als auch entsprechende Best Practices zum Einsatz zu bringen.

Allerdings hat sich eben auch gezeigt, dass es vielleicht an der ein oder anderen Stelle eben Whitespots gibt, und da hat es aus unserer Sicht absolut Sinn gemacht, diese mit einer entsprechenden Partnerschaft zu ergänzen und da kommen die Kollegen von Transporeon ins Spiel. Vielleicht kannst du ein bisschen darstellen: wo sind eigentlich die Vorteile, wie ihr euch dann optimal in den kompletten SAP-Prozess mit reinverzahnt?

Jan Rzehak: Ja, sehr gerne! Das Thema Planung und Optimierung kann ich direkt überspringen. Das ist ganz klar die Stärke von SAP TM. Irgendwann in dem Prozess kommt aber der Punkt, wo es darum geht: Wie binde ich meine Spediteure mit ein in den Prozess? Und genau da kommt unsere plug-and-play Carrier Connectivity ins Spiel. Wir vernetzen schon heute auf unserer Plattform 1200 Verlader mit 120000 Spediteuren. Das bedeutet für Sie: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass ein Großteil Ihrer Spediteure, vielleicht 80, vielleicht sogar 90 Prozent, heute schon tagtäglich mit der Transporeon Plattform arbeitet. Das ist genau der Punkt: Es geht eben nicht um das Entweder-Oder, sondern Sie docken sozusagen das Transporeon Netzwerk im Hintergrund an SAP TM an. Ihre User arbeiten in SAP TM, Ihre Spediteure arbeiten auf Transporeon. So einfach ist es.

Ein bisschen mehr ins Detail: Wir haben standardisierte Interfaces in-place und es ist wirklich Plug-and-play für das Thema Transportvergabe, sei es über Kontrakt oder über den Spot-Markt, Peer-to-peer-Tendering, Broadcast-Tendering, das ist völlig nahtlos integriert. Und nur, um Ihnen ein Gefühl dafür zu geben: es gibt weitere Value-added-services, wo man genau hinschauen muss, ob es für Sie Sinn macht.

Zwei davon erwähne ich: Real Time Visibility – Sie kennen das, Ware ist auf dem Weg zum Kunden, der Kunde ruft an, "Wo ist die Ware?" und das triggert typischerweise, Stand heute, eine Kette von Telefonaten und 20 Minuten später sind Sie vielleicht in der Lage, zu sagen, wo der Spediteur ist, wo die Ware ist und wann sie ankommt.

Aber nicht nur das Thema Visibility, das Thema Zeitfenster-Management. Nicht mehr ganz neu, gibt es seit 2006, aber wenn Sie heute noch damit zu kämpfen haben, dass Spediteure unkoordiniert ankommen und sich dadurch ja Lastspitzen und Wartezeit ergeben, dann kann das Thema Zeitfenster Management für Sie sinnvoll sein. Sie definieren die Standards, Sie definieren die Kapazitäten und die Teilnahme und die Flexibilität, die Sie haben, mit Ihren Spediteuren, so dass die sich selber wiederum optimieren können.

Richtig spannend wird die Kombination aus alldem. Sie müssen sich vorstellen, wir haben unglaublich viele Daten auf der Plattform und speziell für das Thema Real Time Visibility wissen wir, wo sind die LKWs heute, haben aber auch sozusagen die Möglichkeit vorherzusagen, wo sich leere LKWs befinden, und wann. Und da kommt das Thema Smart Transport Allocation ins Spiel. Heute haben sie vielleicht Verträge mit Ihren Spediteuren, beauftragen einen Spediteur, der in der Praxis aber 80 km leer fahren muss, um bei Ihnen zu laden. Wäre es nicht schlau, zu sagen: Ich gucke mir an, wo sind denn leere Fahrzeuge, um ideale Matches zu erzeugen zwischen Ihrer Nachfrage und dem Angebot ("Ich habe ein leeres Fahrzeug"). Und das würde die Produktivität der Spediteure erhöhen, das würde aber auch Leerkilometer reduzieren – immer noch ein Riesenthema – und als Nebeneffekt CO2 und vielleicht sogar Frachtkosten, oder sehr wahrscheinlich Frachtkosten, reduzieren. Also es geht im Prinzip um die Kombination von dem Thema Real Time Visibility mit der Transportvergabe.

Zweites Thema – ganz heiß im Moment – ist das Thema Real Time Visibility im Kontext Time Slot Management. Das hilft Ihnen sozusagen eine Glättung über den Tag zu erzielen. Es kommt der Tag, an dem es passiert und die Realität schlägt zu: Der eine Spediteur ist verspätet, der andere ist zu früh. Und jetzt wird es interessant. Wenn Sie das Thema ETA, Estimated Time of Arrival, mit dem Thema Slot Management kombinieren, das Ganze dynamischer gestalten, dann können sie weiterhin Ihre Wartezeit noch weiter reduzieren und Ihre Asset Utilization, Staplerfahrer et cetera, noch besser auslasten.

End-to-end, haben wir gesagt, das Thema Abrechnung ist typischerweise wieder etwas, was in SAP passiert aber wir – dieser Stecker, wenn Sie so wollen – geht in beide Richtungen. Also alle Daten und Informationen, die innerhalb der Transporeon Plattform im Netzwerk generiert werden, werden typischerweise wieder zurückgegeben an SAP, um dort die Abrechnungsprozesse zu initiieren.

Frank Staudigel: Vielen Dank! Sie sehen schon an der unterschiedlichen Granularität der Ausführung mit dem Fachwissen ist es einfach sinnvoll, dass man sagt, von der horizontalen Prozesskette ist es essentiell notwendig und sinnvoll, sich dementsprechend Expertenwissen zu bedienen und dafür stehen die Kollegen von Transporeon eben auch mit zur Verfügung, so dass wir da, wie schon eingangs gesagt, in der Lage sind, einen kompletten, optimalen Prozesse inklusive aller Ausprägungen entlang der Transportprozesskette in SAP abzubilden. Was bedeutet das für sie zunächst als Kunden? Dass wir mit einem ganzheitlichen SAP Transportation Management Ansatz rangehen, Transporeon und SALT. Jan Rzehak hat es auch schon gesagt: Manchmal merken Sie gar nicht, dass Sie in einer anderen Lösung sind, alles wird primär in SAP stattfinden.

Wir beide garantieren mit unserer Partnerschaft die reibungslose Umsetzung von solchen Projekten, weil wir es einfach letztendlich als eine optimale Ergänzung und Veredelung für SAP Transportation Management sehen. Das Ganze natürlich über eine gesicherte Beratung und Implementierung, so dass Sie dann genau auch die Ausprägung bekommen, die Sie letztendlich für Ihr Unternehmen benötigen. Das heißt, wir konzipieren eine passgenaue Lösung gemeinsam und bringen die dann natürlich auch mit unserer Fachexpertise über den kompletten Prozess zum Einsatz. Das heißt wirklich SAP Transportation Management, end-to-end, SALT Solutions führt ein, Transporeon optimiert, veredelt, bzw. bringt das Fachwissen für die entsprechenden Bereiche mit ein.

Zusätzlicher Nutzen vielleicht auch für Transporeon-Kunden, die noch kein SAP TM im Einsatz haben: Dieser Lösungsansatz versetzt uns natürlich auch in die Lage, Sie in Richtung SAP Transportion Management, in Abstimmung mit den Transporeon-Themen auch zu beraten. Das ist das, was wir so bisher mit einbringen. Ein bisschen spezifischer: Was sind so die großen Vorteile, Schlagwort Digitalisierung? Vielleicht kannst du da noch ein paar Worte dazu sagen, Jan?

Jan Rzehak: Sehr gerne! Spätestens letztes Jahr haben viele unserer Kunden gemerkt: Es ist Zeit, wirklich Prozesse zu digitalisieren und sich mit den Spediteuren digital zu vernetzen. Manuelle und papierbasierte Prozesse, Telefon, Email ist nicht mehr zielführend, ist nicht mehr zeitgemäß. Automatisierung, Digitalisierung aber natürlich auch Verbesserung des Kundenservice – Sie kennen es: Ihre Kunden haben in der Regel auch ein Privatleben und sind einen gewissen Service gewohnt, wenn sie online Dinge bestellen. Jederzeit kann ich sehen, wann kommt die Ware, gibt es ein Problem etc. Real Time Visibility hilft Ihnen dabei, von reaktiv proaktiv zu werden und Ihren Kundenservice zu verbessern. Die Kombination von Daten mit smarten Algorithmen, mit Machine Learning, Artificial Intelligence, hilft Ihnen dabei, Wartezeiten gegebenenfalls weiter zu reduzieren.

Aber das Thema Smart Transport Allocation, vielfach diskutiert, was kann ich eigentlich tun, um Leerkilometer und CO2 zu reduzieren, Stichwort Sustainability – wird auch immer wichtiger. Und letzter Punkt von meiner Seite, ganz wichtig: Effizienz für beide Seiten. Damit meine ich nicht SALT und Transporeon, sondern damit meine ich Sie aber auch Ihre Spediteure. Ich glaube, die Effizienz auf Ihrer Seite wird relativ deutlich. Ganz wichtig noch einmal rauszustellen ist: viele Ihrer Spediteure arbeiten schon heute mit ganz, ganz vielen Verladern tagtäglich über die Transporeon Plattform zusammen. Eine Insellösung trägt nicht zur Effizienz auf der Spediteursseite bei. Wenn Sie sich also sozusagen plug-and-play an das Transporeon Netzwerk andocken, erzeugt das wiederum Effizienz für Ihre Spediteure, weil die in ihrer gewohnten Umgebung einfach für einen weiteren Verladerkunden arbeiten.

Frank Staudigel: Ja, also ich kann noch einmal sagen, hochspannendes Thema, Jan. Wir merken immer wieder, dass das Thema immer mehr nach vorne kommt, neben den intralogistischen Themen, neben der Manufacturing Optimierung. Das Transportthema ist mittlerweile eines der präsentesten Themen. Und wir denken, genau mit dem Ansatz, den Transporeon und SALT zusammen über den kompletten Transportation Management Bereich anbieten, haben wir Mehrwerte, die sich auch für Sie wahrscheinlich rechnen. Sie fragen sich mit Sicherheit immer wieder "What's in it for me?", wie es so schön auf Neudeutsch heißt. Und die Vorteile, die aus so einer Lösungs- und Partnerschaftslandschaft entstehen, sind aus unserer Sicht: Wir sind in der Lage, aus dem Prozess die Komplexität teilweise herauszunehmen. Das heißt, Sie haben weniger Komplexität in Ihrer Prozesslandschaft, was mit einer möglichen Erhöhung der Flexibilität einhergeht. Gerade in solchen aktuellen Zeiten mit Covid ist auch das Thema Flexibilität eines der wichtigen und bestimmenden Themen. Aber natürlich auch mehr Transparenz, sprich bei euch, Real Time Visibility: Wo befinden sich meine Transporte? Wie kann ich planen? Das spielt alles mit einher.

Aber, last but not least, worauf kommt es tatsächlich an? Ganz klar, die Kostenreduktion, die Einsparungen innerhalb der Prozesslandschaft. Da, denke ich, sind wir mit dem Ansatz SAP Transportation Management mit SALT, Transporeon mit Optimierungen, Veredelungen, in einem optimalen Umfeld, um Ihnen das einfach auch gerne mal unter Beweis zu stellen, beispielsweise anhand von einer ersten Beratung, Analyse, um Ihnen da möglichst effizient diese Prozesslandschaft einfach mal darzustellen.

Ja, damit, denke ich, sind wir auch schon so weit durch. Jan, vielen Dank für das Kommen heute, dass wir das gemeinsam Ihnen mal vorstellen durften und die Mehrwert darstellen. Wir würden uns freuen, wenn Sie von unseren Themen Gebrauch machen. Und ansonsten bleibt mir nichts anderes übrig, als zu sagen: Vielen Dank fürs Zuschauen und bis zur nächsten Whiteboard-Session oder, noch besser, zum ersten gemeinsamen Projekt, wo wir dann gemeinsam, Transporeon und SALT, Ihnen vielleicht Unterstützung angedeihen lassen. Vielen Dank!

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