Whiteboard-Session SAP IBP: Mit einer besseren Planung mehr Umsatz generieren

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In dieser Whiteboard-Session erklärt Ravikant-Bajrangbali Verma, was sich hinter SAP Integrated Business Planning (IBP) verbirgt und wie Anwender davon profitieren können. Denn eine optimierte Planung für alle Prozesse entlang der Supply Chain ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Whiteboard SAP IBP: Mit einer besseren Planung mehr Umsatz generieren
Whiteboard-Session SAP IBP: Mit einer besseren Planung mehr Umsatz generieren
Video-Transkription

MIT EINER BESSEREN PLANUNG MEHR UMSATZ GENERIEREN: SAP IBP

Hallo und herzlich Willkommen zur heutigen Whiteboard-Session. Wie Sie sehen können, lautet das Thema „SAP IBP“. In diesem Video werden ich erklären, was IBP genau ist und was man damit erreichen kann.

Wenn wir die Situation heute betrachten, dann fällt ein sehr stark schwankender Markt auf, dazu anspruchsvolle Kunden und eine sich konstant verändernde Supply Chain. Wenn sich also heute der Markt ständig verändert und die Kunden immer anspruchsvoller werden, hat das vor allem mit der Zeit zu tun: Kunden wollen ihre Bestellungen praktisch sofort erhalten. Und sie mögen keine Verzögerungen. Gleichzeitig verändert sich das Umfeld immer wieder. Das übt einen enormen Druck auf Unternehmen aus.

Die Konkurrenz zwischen Wettbewerbern wächst. Man kann heute vom Überleben des Stärkeren oder Schnelleren reden. Um in diesem Umfeld zu überleben, muss man sicherstellen, dass die Supply Chain effektiv gesteuert wird. Damit meine ich, dass man Probleme, die eventuell eintreten werden, schon im Voraus einkalkuliert.

Wie stellt man das an? Wenn das Management anstatt von Zahlen Diagramme und Grafiken, also visuelle Darstellungen, erhält, wird es viel einfacher, das auszuwerten und korrigierend einzugreifen. Vergleichen wir das mit dem Bullwhip-Effekt: Wenn es heute ganz am Beginn der Supply Chain ein kleines Problem gibt, das nicht sofort gelöst wird, dann wird sich das Problem ausbreiten. Und an irgendeinem Punkt ist es dann zu spät, um es noch zu lösen. SAP IBP ist hier die Rettung.

Heutzutage machen viele Planer Ihre Verkaufsprognose mit Excel. Was ist dabei das Problem? Bei Exceltabellen werden die Daten auf der Festplatte gespeichert und Sie können sie beispielsweise per Mail verschicken. In dem Moment haben Sie aber schon eine veraltete Kopie, wenn Sie Pech haben eine Kopie mit inzwischen sehr alten Daten. Innerhalb des Unternehmens, zwischen Ihren Mitarbeitern, gibt es also sehr wenig Austausch. Ein ganz zentraler Punkt ist also, wie der Informationsfluss aussieht und wie aktuell Informationen innerhalb des Unternehmens sind.

WAS IST SAP IBP UND WAS KÖNNEN DIE EINZELNEN MODULE?

Wie löst IBP dieses Problem? IBP steht für Integrated Business Planning. SAP IBP baut auf der Datenbank HANA auf, also einer In-Memory-Technologie. Die Geschwindigkeit, mit der Daten dort gespeichert und abgerufen werden können ist wesentlich schneller. Folglich haben wir auch schnellere Berechnungen und schnellere Ergebnisse.

IBP besteht aus mehreren Modulen: IBP for Demand, IBP for Inventory, IBP for Response and Supply, IBP for Sales and Operations und der IBP Control Tower. Was können diese Module, zum Beispiel SAP IBP for Demand? In jedem Unternehmen gibt es Daten über vergangene Verkäufe. Aus diesen Daten sollen Muster und somit Trends für die Verkaufsentwicklung in der Zukunft abgelesen werden. SAP IBP bietet hierfür nun verschiedene sehr fortgeschrittene Prognosemodelle, die Ihnen dabei helfen, Muster in den Daten klar zu identifizieren. Hiermit können Sie kurz-, mittel- oder langfristige Entwicklungen vorhersagen. Nun ist es so, dass die kurzfristige Vorhersage nicht weniger wichtig ist als die langfristige, denn kurzfristige Entwicklungen können Ihre Geschäftsprozesse sogar stärker beeinflussen. Mit SAP IBP for Demand haben Sie eine Funktion namens Demand Sensing. Hierbei handelt es sich um eine fortschrittliche Technologie für die Mustererkennung. Die hilft dabei, eine sehr genaue Vorhersage für die kurzfristige Planung zu erstellen.

Nun zu SAP IBP for Inventory: Was ist das größte Problem, das Unternehmen heute mit ihrem Bestand haben? Zu große Bestände sind schlecht, denn sie binden mein Kapital. Zu niedrige Bestände sind schlecht, denn dann fehlt Ware – meine Auslieferungen verzögern sich. Man muss also die richtige Balance zwischen diesen beiden Seiten finden, um die passenden Bestände zu haben.

SAP hat mit IBP for Inventory einen wundervollen Optimierungsalgorithmus geschaffen, mit dem Sie den richtigen Bestand ermitteln können, was Sie im gesamten Unternehmen anwenden können. Damit stellen Sie sicher, dass die Kundenzufriedenheit und die Zahl fristgerechter Lieferungen steigt. Daraus folgend steigen auch Ihre Verkaufszahlen.

Ein weiteres Modul von SAP IBP ist Response and Supply. Wie können wir sicherstellen, dass die Ressourcen in unserer Organisation zu hundert Prozent genutzt werden? Wir müssen sicherstellen, dass wir die maximal verfügbare Kapazität nutzen, damit die Produktion maximal ausgelastet und die Nachfrage befriedigt werden kann. Hier geht es also darum, dass die Produkte, die man herstellt, an die richtige Stelle geliefert werden und das in der passenden Zeit und – am allerwichtigsten – in der richtigen Menge.

Dazu müssen wir die Beschränkungen unserer Zulieferer berücksichtigen. Für die Produktion benötigt man Rohmaterial und Halbzeuge von Zulieferern. Diese melden einem beispielsweise, dass Sie im nächsten Monat 500 Posten und im darauffolgenden Monat 1000 Posten liefern können. Von solchen Einschränkungen ist die Produktion abhängig. Wir können entweder eine eingeschränkte oder eine uneingeschränkte Prognose entwickeln. Was wir damit erreichen, ist eine Balance zwischen Nachfrage, Angebot und – wie man erkennen kann – Finanzen.

Im traditionellen Supply Chain Management liegt der Fokus auf der Balance zwischen Angebot und Nachfrage. In jeder Unternehmensorganisation ist das Hauptziel jedoch immer die Umsatzsteigerung, also Wachstum und Gewinnsteigerung. Es macht Sinn also alle drei Faktoren zu berücksichtigen: Angebot, Nachfrage und Finanzen. Hier kommt IBP for Sales and Operations zum Einsatz. Dieses Modul betrachtet den End-to-end-Prozess, es überprüft also, dass alle anderen Prozesse innerhalb von IBP an den strategischen Zielen ausgerichtet sind, die sich das Unternehmen gesetzt hat, wie beispielsweise ein größerer Marktanteil oder eine Umsatzsteigerung.

Ein weiteres Modul ist der IBP Control Tower. Im Control Tower kann jeder Einblick haben, was in der Supply Chain zu jedem Zeitpunkt passiert. Damit kann man sicherstellen, dass Lieferungen zu Kunden pünktlich sind und dass, sollte es ein Problem geben, zum Beispiel Materialknappheit, die Probleme erkannt werden und eine Lösung gefunden werden kann, um den Bullwhip-Effekt zu vermeiden.

DIE VORTEILE VON SAP IBP: MEHR UMSATZ DURCH BESSERE PLANUNG

Das ist der große Vorteil von SAP IBP: Wir können sicherstellen, dass wir auf Veränderungen im Markt oder auch auf eigene Prozessänderungen gut reagieren können. Das erreichen wir vor allem durch die Geschwindigkeit, die die Nutzung von SAP HANA ermöglicht. Denn damit erhalten wir wesentlich schneller Berechnungen.

Außerdem sind die Vorhersagen dank der eingebauten statistischen Modelle besonders genau, sowohl für die kurzfristige, mittelfristige als auch die langfristige Planung.

Bei der effizienten Produktionsplanung stellen wir zudem sicher, dass unsere Ressourcen maximal ausgenutzt werden, um das Meiste herauszuholen. Wenn innerhalb einer kurzen Zeitspanne verschiedene Sachen passieren, ist es wichtig schnell zu reagieren. Das machen wir mit SAP IBP for Response and Supply, denn hier können wir dafür Zuordnungen hinterlegen. Weiterhin können wir mit SAP IBP for Inventory die Bestände optimieren, was sicherstellt, dass wir die richtige Balance haben mit dem passenden Soll-Lagerbestand.

Der nächste Vorteil ist die Transparenz, die man mit dem Control Tower erreicht. Man erfährt immer in Echtzeit, was genau gerade entlang der Supply Chain passiert. Man kann also sehr schnell reagieren.

Ein weiterer Vorteil ist die Zusammenarbeit: Bisher arbeiteten Teams in Silos und es gab wenig Austausch. IBP bringt mit seinen Modulen alle Akteure, die es entlang der Supply Chain gibt, mit einem guten Austausch zusammen. Das wird unterstützt durch SAP JAM. Damit verbessert man den Austausch und jeder kann in Echtzeit auf die Informationen zugreifen.

Schlussendlich, wenn all diese Punkte eingetreten sind, resultiert das in einer größeren Kundenzufriedenheit, was dabei hilft, den Umsatz zu steigern. Glückliche Kunden führen zu einem glücklichen Unternehmen. Eine Win-Win-Situation!

Das war alles für diese Session. Bis zum nächsten Mal und Dankeschön!

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