Szenarien im Multichannel-Commerce: Try-on-to-Home

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Ein Modeberater in der Umkleidekabine mit einem Kunden? Das ist undenkbar: Privatsphäre muss sein. Kann es trotzdem gelingen, Kunden Waren zu empfehlen und so zusätzliche Kaufanreize zu setzen? Online gelingt das amazon erfolgreich mit den Angeboten aus der Kategorie „Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen“. In der Filiale funktioniert es auch – mit Try-on-to-Home, der digitalen Umkleidekabine mit Bestellfunktion.

Die digitale Umkleidekabine erkennt die vom Kunden zur Anprobe ausgewählten Artikel. Wird eine andere Größe oder Farbe gewünscht, die im Store nicht vorrätig ist, kann der Kunde sie direkt in der Kabine bestellen. Die digitale Umkleidekabine kann noch mehr: Passend zu den ausgewählten Kleidungsstücken werden zusätzliche Artikel vorgeschlagen, die zu den Outfits passen. Das können weitere Kleidungsstücke, Schmuck oder Handtaschen sein. Dabei ist es vollkommen irrelevant, ob die Waren in der Filiale vorrätig sind: Gefällt dem Kunden eines der vorgeschlagenen Accessoires, kann er noch in der Kabine die gewünschten Waren auswählen und anfordern.

Und wie kommt der Kunde zu seiner Ware? Das Prinzip aus dem Multichannel-Szenario Store-to-Web wird auch hier angewendet. Der Kunde lässt sich seine Artikel einfach nach Hause senden und entscheidet dann, ob er sie behalten oder zurücksenden möchte.

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