Smart Factory und das ERP Herz: Die Logistik erwartet den größten Schub

In der Ausgabe 06/2015 des E-3 Magazins ist von Klaus Müer, dem Geschäftsführer unseres Tochterunternehmens WSW Software GmbH zu lesen, dass die ERP-Landschaft oft zu komplex ist um wirklich Industrie 4.0 zu können. Smarte Optimierung mit Add-Ons ist das Zauberwort für „Losgröße 1“ und „Predictive Maintenance“. Die größten Herausforderungen erwarten dabei die Intra- und Produktionslogistik einerseits und im Bereich der unternehmensübergreifenden (Extended Boundary) die schnelle und schlanke Vernetzung. Stichwort: Internet of Things (IoT).

Die größten Profiteure dieser Entwicklung lassen sich nach einer Studie des High-Tech-Portals Business Insider in vier Bereiche unterteilen:

Top 1: Manufacturing: Wie schon von Klaus Müer ausgeführt, liegen die größten Optimierungsmöglichkeiten in dieser Branche. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die Fertigungsindustrie bis 2019 rund 140 Mrd. Dollar in IoT investieren wird.

Top 2: Transportation und Warehousing: Abhängig von Produktion und Handel platziert sich die Logistik direkt auf dem 2. Platz: Das Investitionsvolumen liegt bei knapp über 100 Mrd. Dollar.

Top 3: Mit knapp unter 100 Mrd. Dollar folgt die IT. Sensoren, Fabriksteuerung, Logistikautomatisierung sind hier die Kernfelder.

Top 4: Der Handel / Großhandel will 75 Mrd. Dollar investieren. Hier liegen die Schwerpunkte im Bereich der intelligenten Vernetzung und somit Auswertung von Kunden wie Nutzern und flexibler Supply Chain bis zur vorausschauenden Distributionslogistik.

Abgesehen von den klar erkennbaren Strukturen, die diese Branchen miteinander verbinden, zeigt dieses Barometer auch deutlich auf, dass die führenden IT-Unternehmen diesen Weg bereits beschreiten. Um intelligente Vernetzungen zu ermöglichen, sind Technologien notwendig, die überall eingesetzt werden können und die nahezu unbegrenzt skalierbar sein müssen.

Um also diesem Beitrag noch die letzten Schlagwörter des aktuellen Hypes hinzuzufügen, kommt jetzt Cloud, Big Data und Echtzeitsysteme ins Spiel: Die führenden IT-Häuser holen sich mit Cloud und den Services die Kompetenz über den Softwarebetrieb wieder ins Haus zurück. Das schafft den Anwendern die Freiheiten, auf stabilen und hochverfügbaren Systemen mit smarten Lösungen, eben Add-ons, aufzusetzen.

Zurück