Reifegradanalyse als Start in Ihr Digitalisierungs­projekt

Reifegradanalyse
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Die „Digitale Reifegradmessung“ ermöglicht durch den Einsatz einer wissenschaftlich fundierten Interviewstudie die umfassende Einschätzung der individuellen digitalen Reife von produzierenden Unternehmen. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie von dieser Analyse bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens profitieren.

Industrie 4.0 ist seit langer Zeit in aller Munde und Fachleute sind sich einig, dass in 10 bis 15 Jahren infolge der digitalen Transformation kein Geschäftsmodell mehr in der heutigen Form existieren wird. Kein Unternehmen kann sich dem digitalen Wandel verschließen.

Schon heute belegen Use Cases den realen digitalen Wandel

Der Wandel manifestiert sich bereits seit einigen Jahren in sichtbaren Veränderungen. Einerseits durch erste Use Cases innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Robotic Process Automation oder Blockchain. Andererseits durch völlig veränderte Wettbewerbssituationen oder gar komplett neue Marktbeteiligte, die durch digitale Geschäftsmodelle und Smart Services ganze Branchen auf den Kopf stellen. Die Dynamik und Geschwindigkeit der Veränderungen nehmen bereits rasant zu. Der Druck und das Bewusstsein in Unternehmen steigen, dass sie die Digitalisierung mit ihren Herausforderungen und Chancen für das eigene Unternehmen übersetzen müssen. Die Frage ist nicht mehr, ob die Digitalisierung ein Unternehmen betrifft, sondern lediglich, in welcher Geschwindigkeit und in welchem Ausmaß es vom Wandel betroffen ist.

Methodik fehlt, nicht Wissen

Viele Unternehmen suchen derzeit nach Orientierung, an welcher Stelle sie in die Digitalisierung starten und wie sie ihre Prozesse und Systeme auf den dynamischen Wandel einstellen können. Es fehlt nicht an Wissen über die Digitalisierung als solches, sondern oftmals an Methodik, diese aus den zwei notwendigen Perspektiven anzugehen:

  • Einerseits müssen disruptive Geschäftsmodelle aus anderen Branchen abstrahiert und auf konkrete Anwendungsfälle im eigenen Unternehmenskontext angewendet werden.
  • Andererseits müssen die historisch gewachsenen Unternehmensprozesse schrittweise so optimiert werden, dass die Anwendung smarter Technologien und Services überhaupt erst möglich wird.

Objektive Bewertung des Status quo

Grundlegend für einen zielgerichteten Transformationsprozess ist die objektive Bewertung des Status quo. In diesem Zusammenhang ist es unerlässlich, die Karten auf den Tisch zu legen und objektiv die eigenen Stärken und Schwächen sowie den digitalen Reifegrad der einzelnen Unternehmensbereiche transparent für alle Beteiligten offenzulegen.

Für diese objektive Bewertung ist eine Hilfestellung von außen oftmals unerlässlich, da bei allen Veränderungsprozessen altbekannte Vorbehalte in Erscheinung treten, zum Beispiel

  • vermeintlicher Kontrollverlust und Komplexitätssteigerung
  • vermeintliche Reduzierung von Flexibilität durch Abgabe der Verantwortung an vollautomatisierte Systeme
  • Diskrepanz zwischen Design und tatsächlicher Ausführung von Prozessen
  • drohender Verlust des eigenen Standings im Unternehmen durch Abgabe von Verantwortung und Know-how von analogen Wissensträgern

Diese Vorbehalte erschweren eine objektive Bewertung aus dem Unternehmensinneren heraus. Rein interne Analysen liefern im Normalfall ein verzerrtes, heterogenes Selbstbild und ersticken im Worst Case den Handlungsdruck durch eine zu positive Einschätzung der Situation, deren Entstehung man mitverantwortet hat, im Keim.

Der große Mehrwert eines externen Assessments des Digitalisierungsgrads eines Unternehmens liegt also in einer unvoreingenommenen, objektiven Herangehensweise, dem Abstand zu getroffenen Entscheidungen und eingeschlagenen Wegen in der Vergangenheit. Selbstverständlich muss eine externe Analyse immer durch eine professionelle Methodik und Erfahrung im jeweiligen Fachgebiet flankiert werden.

Whitepaper: Wie Sie Ihre Produktion zuverlässig digitalisieren

Der Weg zur Digitalisierung verspricht viel: Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, erwartet in Deutschland dank vernetzter und automatisierter Produktion bis 2025 Produktivitätssteigerungen von rund 78 Milliarden Euro allein in sechs relevanten Branchen. Erfahren Sie, wie Sie mit dem Internet of Things, Digitalen Zwillingen und einer maßgeschneiderte Industrie 4.0-Strategie Ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig ausbauen können.

Analyse auf wissenschaftlicher Grundlage

Wir als SALT Solutions gehen sogar noch einen Schritt weiter und setzen für die digitale Standortbestimmung, neben der Objektivität, Erfahrung und Methodik unserer Berater, auf einen wissenschaftlich fundierten und reproduzierbaren Bewertungsansatz. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Supply Chain Services nutzen wir das Analysetool „digitale Reifegradanalyse“, mit der wir eine reproduzierbare, faktenbasierte Bewertung ermöglichen, die durch die Identifizierung konkreter Impulse und Ansatzpunkte für den Start in den digitalen Transformationsprozess ergänzt werden.

Definition der Ziele und Zielerreichung

Auf Basis dieser objektiven Analyse und Bewertung der Ausgangslage lässt sich dann ein Zielzustand in Form einer strategischen Neupositionierung in den Bereichen Business (Unternehmensstruktur & Geschäftsmodell) und Operations (Prozesse, Systeme und Technologien) definieren, der als Kompass für den agilen Transformationsprozess und als Leitplanken für die darauf einzahlenden kurz-, mittel- und langfristigen Optimierungsmaßnahmen dient.

Als SCM-Projekthaus fokussieren wir uns im Bereich Operations auf die Initiierung eines kontinuierlichen, agilen Transformationsprozesses, der

  • Bereichsgrenzen, Silodenken und Systembrüche eliminiert
  • vollintegrierte End-to-End-Prozesse ermöglicht
  • Prozesse und Objekte digitalisierbar macht
  • moderne Architekturen und IIoT-Plattformen nutzt
  • benötigte Skills und ein geändertes Mindset verdeutlicht und Entwicklungsmöglichkeiten fördert

Im Bereich Business entwickeln wir gemeinsam mit dem Kunden innovative, datengetriebene Geschäftsmodelle und machen sie in konkreten Use Cases durch IIoT-Prototyping greifbar, realisierbar und skalierbar.

5 Tipps für Ihren Start in die Digitalisierung

Der große Berg der Digitalisierung kann mit dem richtigen Handwerkszeug bewältigt werden. Digitalisierung muss keineswegs das Schreckgespenst sein, als das sie oftmals dargestellt wird. Mit einem transparenten Startpunkt und einem darauf aufbauenden kontinuierlichen, agilen Transformationsprozess sind den Entwicklungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. So meistern Sie diesen Transformationsprozess:

  1. Bringen Sie Transparenz in die Ausgangssituation, analysieren Sie die Lage objektiv
  2. Definieren Sie eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie
  3. Legen Sie den Fokus auf Methodik, Mindset und kontinuierlichen, agilen Transformationsprozess
  4. Setzen Sie Ihr Digitalisierungsprojekt schrittweise mit agilen Methoden um, erreichen Sie Ihre Meilensteine und lassen Sie sich nicht von unüberschaubaren Big-Bang-Szenarien, also von zu groß dimensionierten Projekten, den Mut zum Anfangen nehmen. Das Motto lautet: „Tun Sie es einfach“
  5. Kümmern Sie sich um Wissensmanagement und -entwicklung. So wachsen Sie mit jedem Erfolg – und mit jedem Fehler! – und Ihr Transformationsprozess wird besser und besser.
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