Netzwerk für eine innovative Intralogistik

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In diesem Interview erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung von SALT Solutions, Maximilian Brandl, welche Vorteile er durch die Zusammenarbeit mit anderen zukunftsweisenden Unternehmen in der Arbeitsgruppe Intralogistik der Open Industry 4.0 Alliance erwartet.

Welchen Mehrwert versprechen Sie sich durch die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Intralogistik?

Industrie 4.0 Anwendungen sind gerade auch in der Logistik und Intralogistik sehr wichtig, da wir dort viele Sensoren, Roboter oder fahrerlose Transportsysteme und Hardware, zum Beispiel Hochregalläger anbinden müssen – auch wenn viele dieser Firmen nicht selbst produzieren. Prominente Beispiele sind Amazon oder unser Referenzkunde Würth.

Wenn wir in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten, dann können wir gemeinsam mit Kunden und Partnern in diesem Netzwerk neue Visionen, Industrie 4.0-Szenarien und Use-Cases erarbeiten, die uns einen nachhaltigen Innovationsvorsprung sichern. Das sind Mehrwerte für unsere Kunden, weil wir ihnen besser vorhersagen können, in welche Richtung sich die Welt hier entwickelt.

Welche Kernkompetenzen bringen Sie in die Arbeitsgruppe ein?

Wir als SALT Solutions haben unseren strategischen Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Supply Chain mit Fokus auf Logistik und Produktion – also genau die Themen, über die wir in der Arbeitsgruppe sprechen. Wir blicken daher auf viele erfolgreiche IT-Projekte in der Intralogistik zurück.

Dabei fokussieren wir uns mit einem 360 Grad Blick auf End-to-End Prozesse von der Planung bis hin zum Betrieb und bringen dabei unsere Fähigkeiten als Prozess-Berater, Architekturberater, Softwareentwickler und Implementierungspartner ein.

Unsere langjährige Erfahrung bei der erfolgreichen Umsetzung von SAP-Projekten im Bereich Supply Chain bei mehr als 200 Kunden, unsere Expertise mit neuen Cloud-Applikationen beispielsweise S/4HANA oder Microsoft Azure für die Interoperabilität von Maschinen bis ins ERP, sowie unsere erfolgreichen Implementierungen in partnerschaftlicher Kooperation mit Autostore, Knapp, Gebhardt oder Swisslog bringen wir ebenfalls gerne in die Arbeitsgruppe ein.

Wie wird die Arbeitsgruppe den Markt für Intralogistik beeinflussen?

Die Anforderungen an die Intralogistik werden immer größer – beispielsweise durch die Globalisierung mit komplexer werdenden Supply Chains, dann Krisen, wie wir sie jetzt erleben, und als drittes Thema die Individualisierung bis hin zur Losgröße 1. Damit Prozesse in der Intralogistik effizient und flexibel gestaltet werden können, muss man es schaffen, dass Systeme, Anlagen und Menschen effizient miteinander arbeiten und kommunizieren – sich untereinander „besser verstehen“.

Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe bündeln ihre Kräfte, um vorhandene Standards weiter zu nutzen und weiterzuentwickeln, damit zwischen all diesen Beteiligten eine einfache Harmonisierung möglich ist. Ich erwarte, dass sich dann immer mehr Firmen genau an diesen Standards orientieren werden. Damit erreichen wir nicht nur eine Harmonisierung, sondern auch eine wirkungsvolle Marktverbreitung. Diese eröffnet neue Potentiale und Geschäftsmodelle in der Intralogistik leistet damit einen wesentlichen Beitrag leistet für ein schnelleres Wachstum.

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