Mit SAP WM/TRM wettbewerbsfähig bleiben

Die Potenziale von SAP WM/TRM sind meist noch nicht ausgereizt. Hier gilt es, zu optimieren und Verbesserungspotenziale in Effizienz und Effektivität zu heben.

Der Wandel in der Logistik macht auch vor dem Hallentor des Lagers nicht halt. Die Konsumenten erwarten heute eine rasche Lieferung eines hochindividuellen Produktes – das zieht sich durch alle Stufen der Supply Chain. Die georderten Mengen werden kleiner und der Zeitraum zur Lieferung kürzer – die Ware wird entweder vorgehalten oder sie muss rasch produziert werden. Wer seine Supply Chain einfach gestaltet hat und nach simplen Prinzipien arbeitet, kommt dem Gedanken unserer SIMPLE SUPPLY CHAIN schon recht nahe. Wie wende ich nun diesen Ansatz auf eine Infrastruktur mit SAP WM/TRM an?

Ein Großteil der Firmen nutzt heute nur die Lagerplatzverwaltung von SAP WM. Mobile Datenterminals (MDTs) führen zu erheblichen Effektivitätssteigerungen – die Verbesserungen kommen dabei weniger durch den Entfall von Papier und Druckern, sondern vielmehr durch das Vermeiden von  Zahlendrehern oder sonstigen manuellen Fehleingaben.
Auch Optimierungen durch elektronisch gesteuerte Arbeitslisten, zeit- oder routenoptimierte Abarbeitung sowie die Einbindung von Automatisierungstechnik führen zu deutlichen Verbesserungen im Lager.

Ebenso wird heute wenig die Integration von SAP WM in SAP ERP genutzt. SAP ERP weiß schon lange im Vorfeld, was auf das Lager an Last zukommt – aus dem Einkauf, den innerbetrieblichen Transporten und dem Vertrieb. Mit dem SALT Logistik Kennzahlen Cockpit (SALT LKC) erhält der Lagerleiter einen pragmatischen Blick auf seine Last in den nächsten Tagen und Wochen und kann seine Ressourcen optimal vorplanen. Im SALT LKC werden die in Modulen getrennten Daten wieder zu einem Ganzen zusammengeführt: Man erhält den verlorengegangen Überblick zurück und steuert alle Aktivitäten im WM-geführten Lager.

Die nächste Stufe in der Optimierung des Lagers ist der Einsatz von SAP Task & Ressource Management (TRM). Die einzelnen Aufgaben des Lagers benötigen verschiedene Ressourcen wie Mitarbeiter (Kommissionierer, Packer), Gabelstapler, Hubwagen und viele andere. Hierbei wird der lagerinterne Materialfluss hinsichtlich Aufgaben, Reihenfolge und Ressourcenauslastung optimiert. Die Anbindung von Automatik über die Schnittstelle [s] connect ermöglicht den Einsatz von AutoStore, Flurförderzeugen, Regalbediengeräten oder anderen Elementen der unterlagerten Steuerung.

Ein weiteres Potenzial liegt im Yard Management. Solange die Last im Lager noch gering ist, verzichten viele Firmen darauf. Wenn der Umschlag zunimmt, wird es auch im Hof und an den Toren hektisch. Hier hilft das Yard Management in SAP WM.  Die Steuerung der ankommenden und abgehenden LKW, Container, Wechselbrücken und Züge wird optimiert und auf die ankommenden und abgehenden Transporte abgestimmt. Diese Verbesserungen liegen praktisch auf der Straße und lassen sich einfach heben.

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