Kosten für die Einführung von SAP

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Wenn Unternehmen auf SAP umstellen möchten, stellt sich schon früh auch die Frage, welchen Kostenaufwand die Neuimplementierung mit sich bringt. Für die Beantwortung sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen, da sich die Gesamtkosten aus verschiedenen Teilelementen zusammenstellen.

Wie setzten sich die Gesamtkosten zusammen?

Der finanzielle Aufwand für die Neuimplementierung von SAP setzt sich aus zwei Kostenkategorien zusammen, Lizenzgebühren und drei Arten von Implementierungskosten:

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1. Lizenzgebühren

Um Software kommerziell nutzen zu können, fallen in den meisten Fällen Lizenzkosten an. So ist es auch bei SAP-Produkten. Die Lizenzgebühren richten sich individuell nach dem Umfang der Nutzung des jeweiligen Programms. Erst nach genauer Absprache und der detaillierteren Planung für die Individuallösung für das Unternehmen lässt sich der aufkommende Kostenaufwand für die Lizenz errechnen.

2. Direkte, indirekte und interne Implementierungskosten

Die Implementierungskosten, die bei der Einführung von SAP entstehen, lassen sich in drei Gruppen einordnen: direkt, indirekt und intern.

  • Direkte Implementierungskosten sind diejenigen Kosten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Software entstehen. Ausschlaggebend dafür ist die Zeit, die der mit der Durchführung beauftragte Dienstleister für die Neuimplementierung investieren muss.
  • Zu den indirekten Implementierungskosten für die Einführung zählen diejenigen Ausgaben, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Neuimplementierung der SAP-Software stehen, beispielsweise für Hosting oder Hardware.
  • Außerdem kommen interne Implementierungskosten dazu. Diese betreffen die Ressourcen auf Unternehmensseite, etwa wenn ein neues Projektteam aufgestellt wird.

3. Gesamtkosten einer SAP Implementierung abschätzen

Um die exakte Höhe der anfallenden Kosten abschätzen zu können, müssen alle diese Aspekte berücksichtigt werden. Nur so kann eine realistische und auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Prognose der Gesamtkosten für die Implementierung einer SAP-Software aufgestellt werden.

4. Kostentransparenz schaffen

Ist die konkrete Entscheidung für eine Software noch offen, dann unterstützt eine Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) bei der Orientierung, welche Software zum Einsatz kommen kann. Mittels einer Fit-Gap-Analyse werden die benötigen Prozesse mit den Möglichkeiten der Software verglichen und das sich ergebende Delta aufgezeigt.

Nach Zusammentragen aller Informationen werden die Anforderungen entweder direkt an den Implementierungspartner übergeben oder den infrage kommenden Dienstleistern in Form einer Ausschreibung zur Verfügung gestellt.

Werden mehrere Angebote eingeholt, empfiehlt es sich, die Anbieter innerhalb einer Anbietermatrix vergleichbar zu machen. Nur so entsteht die Transparenz die es benötigt um eine gesamtkostenoptimierte Auswahl zu treffen.

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