Predictive Analytics als Teil des Verbundprojekts OpenServ4P

Offene intelligente Services

Schaubild OpenServ4P
Copyright Titelbild: © SALT Solutions
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Forschung bildet die Grundlage für innovative technologische Entwicklungen. Deshalb ist SALT Solutions regelmäßig an Forschungsprojekten beteiligt und erarbeitet aktuell im Verbundprojekt OpenServ4P offene intelligente Services für die Produktion.


Das Projekt OpenServ4P stellt erste Ergebnisse auf der Hannover Messe vom 24. bis zum 28. April auf dem Stand C18 in Halle 17 vor.
 

Seit April 2016 ist die SALT Solutions AG Projektpartner und Konsortialführer in dem Verbundprojekt OpenServ4P, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Übergeordnetes Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Plattform für internetbasierte Services im Umfeld von cyberphysischen Produktionssystemen. Durch die Entwicklung einer Software- und Hardware-Architektur sollen verschiedene Aufgaben als offene Smart Services zur Verfügung gestellt werden können.

In Zusammenarbeit mit anderen Projektteilnehmern wie dem Fraunhofer IGCV und der BSH Hausgeräte GmbH widmet sich SALT Solutions der Forschung an offenen intelligenten Diensten für die vorausschauende Instandhaltung und Qualitätssicherung in einer industriellen Umgebung. Konkret heißt das: Datenerfassungs- und Analytik-Funktionen as-a-Service sollen eine kontinuierliche Optimierung industrieller Produktionsprozesse in Echtzeit mit vorausschauenden Analysen der komplexen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Fertigungskomponenten ermöglichen. Moderne Sensorik unterstützt dies, führt aber gleichzeitig zu der Herausforderung, dem hohen Datenaufkommen Herr zu werden.

Automatische Wissensextraktion

Die Entwicklung der notwendigen Methoden und Algorithmen zur automatischen Wissensextraktion aus bestehenden Maschinen- und Prozessdaten, die Sensoren in großer Menge, Vielfalt und hoher Geschwindigkeit erfassen, steht im Fokus dieses Teilforschungsprojekts. Ziel ist es, in großen Datenmengen Zusammenhänge und Muster zu finden, die interpretiert und für die weiterführende Nutzung in Reports und Dokumentationen übertragen werden können.

Wurden Prozessverantwortliche und Anlagenbediener bisher nur durch reaktive oder vorbeugende Instandhaltungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen unterstützt, sollen Methoden des maschinellen Lernens und des Datamining in Verbindung mit skalierbaren Cloud-Diensten für deutliche Verbesserungen in der Produktion sorgen: Reduktion der Instandhaltungskosten, erhöhte Verfügbarkeit von Maschinen und Vermeiden von Verschwendung.

Erfolgreicher Kick-Off des Forschungsprojektes am 01. April 2016 mit 26 Vertretern der sieben teilnehmenden Unternehmen bei BSH in Dillingen und Giengen © OpenServ4P

Services aus der Cloud

Um ein kostengünstiges Ergebnis zu erzielen, untersuchen die Projektpartner für die Services der vorausschauenden Instandhaltung und Qualitätssicherung den Einsatz bestehender Plattformen – darunter FIWARE, Industrial Data Space, das Hadoop-Ökosystem sowie am Markt etablierte Cloud-Lösungen von Anbietern wie SAP (HANA) und Microsoft (Azure). Durch die Verwendung derartiger Cloud-Plattformen lassen sich eine Übertragbarkeit auf unterschiedliche Anwendungsfälle und Fertigungsunternehmen sowie eine kostengünstige Nutzung erreichen.

Die Verfahren und die serviceorientierte Architektur für die Produktion wird das Projektteam im Rahmen des industriellen Verbundprojekts anhand von zwei exemplarischen Prozessen implementieren und validieren. Die Implementierung erfolgt an zwei Produktionsstandorten des Industriepartners BSH Hausgeräte GmbH unter den im Unternehmen bestehenden Rahmenbedingungen.

Copyright Titelbild: © SALT Solutions

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