Forschung für das perfekte Einkaufserlebnis

Kooperation mit der Technischen Universität Dresden

Verkäuferinnen hantieren mit Kleidung und einem Beratungs-Tablet
Copyright Titelbild: © SALT Solutions
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Der Konsument der Zukunft ist technikaffin und kauft crossmedial ein. Auf welche Technologien, Endgeräte und User Interfaces sich Menschen in der Zukunft stützen werden, erforscht Prof. Dr. Raimund Dachselt von der Technischen Universität Dresden.

Interaktive Display-Installationen, intelligente Umkleidekabinen und Selbstbedienungskassen – neue Technologien für eine verbesserte Einkaufserfahrung sind im stationären Einzelhandel längst angekommen. Kunden von heute erwarten ein bequemes Einkaufserlebnis, das die analoge Shopping-Umgebung idealerweise mit der digitalen Online-Warenwelt verbindet. Die Zeiten, in denen Händler nur über einen einzelnen Kanal verkaufen konnten, sind vorbei.

Forschung für das Nutzererlebnis

Eine immer wichtigere Rolle nimmt dabei der Bedienkomfort von Hard- und Software ein. Endgeräte und Anwendungen müssen intuitiv nutzbar sein und sich nahtlos in die Customer Experience einfügen, damit der Kunde mit dem Einkauf positive Emotionen verbindet und den Einkaufsvorgang nicht unzufrieden abbricht.

Einer gelungenen User Experience hat sich auch das Interactive Media Lab (IML) an der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden verschrieben. Hier erforscht Prof. Dr. Raimund Dachselt mit seiner Arbeitsgruppe neue Formen natürlicher Mensch-Computer-Interaktion und interaktiver Informationsvisualisierung. Ob Multitouch mit Stifteingabe kombiniert wird, Augen einen Bildschirm steuern oder Körperbewegungen und Gesten die Navigation in Daten erlauben – immer steht die Suche nach dem optimalen User Interface im Vordergrund. Die Gerätevielfalt reicht dabei von Smartwatches über Tablets bis zu großen Visualisierungswänden und Datenbrillen.

Kooperation mit SALT Solutions

Bereits seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Interactive Media Lab der TU Dresden und SALT Solutions. Insbesondere das Know-how der Experten von SALT Solutions für Einzelhandelssoftware und Omnichannel-Commerce ergänzt sich hervorragend mit den IML-Forschungsschwerpunkten und inspiriert die Grundlagenforschung durch einen unmittelbaren Praxisbezug.

Die Kooperation mit SALT Solutions gestaltet sich dabei vielfältig. Studenten der Fakultät Informatik haben beispielsweise regelmäßig die Möglichkeit, bei SALT Solutions Praktika zu absolvieren und ihre Abschlussarbeiten im Unternehmen anzufertigen. Das hat für die Absolventen den großen Vorteil, dass ihnen jederzeit fachkundige Mitarbeiter zur Seite stehen, die sie mit ihrer langjährigen Erfahrung unterstützen können.

Mehrjährige Forschungsprojekte

Öffentlich geförderte Forschungsprojekte bieten dem IML Dresden und SALT Solutions zudem einen Rahmen, miteinander zu kooperieren und von der Expertise des jeweils anderen zu profitieren. Diese Art der Zusammenarbeit, die sich oft über mehrere Jahre erstreckt, erfordert neben gegenseitigem Vertrauen ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft. Hierfür hat sich SALT Solutions als perfekter Partner erwiesen – und das, obwohl Forschungsprojekte für ein Wirtschaftsunternehmen oftmals mit erheblichem Aufwand verbunden sind.

Augmented Reality im Handel

Aktuell arbeitet das IML Dresden zusammen mit SALT Solutions an einem Forschungsprojekt über die Möglichkeiten fortschrittlicher Augmented-Reality-Technologien im realen Unternehmensalltag. Großes Potenzial für Logistik und Handel bietet die AR-Brille Microsoft HoloLens, mit der die Partner im Moment an innovativen Arbeitsszenarien für Lager wie Filiale arbeiten und Prototypen für Prozessabläufe im Einzelhandel entwickeln.

Letztendlich hat die gemeinsame Forschungsarbeit zwischen dem IML Dresden und SALT Solutions immer ein großes Ziel: Modernste Forschungsergebnisse schnell in kundenorientierte Technologien zu überführen, die einen echten Mehrwert bieten und ein Stück Zukunftsvision wahr werden lassen.

Copyright Titelbild: © SALT Solutions

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