Die richtige Projektme­thode für die App-Entwicklung

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Design Thinking. Lean Startup. Agil. Kanban. Es gibt viele Vorgehensweisen, wenn es um das Projektgeschäft geht. Mit allen verfolgen wir das gleiche Ziel: Wir wollen damit die Schmerzpunkte unserer Kunden kennenlernen, Vorstellungen diskutieren und Herausforderungen meistern, um mit der richtigen Strategie Lösungen zu entwickeln.

Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir die richtige Methode ansetzen, um unsere gemeinsamen Projekte in Time und Budget zu realisieren. Es ist für uns nicht förderlich, auf genau „die eine“ Projektmethode zu setzen. Unsere Kunden sind individuell. Auch wenn ihre Projekte sich in Teilen gleichen, müssen sie in ihrem Gesamtkontext immer wieder neu geplant werden. Wir setzen aus diesem Grund auf unsere Erfahrung und unsere Kompetenz und mischen diese mit den jeweiligen bekannten und auch selbst entwickelten Vorgehensweisen.

Gibt es die perfekte Projekt­planung?

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen bei der Projektplanung:

  • Design Thinking stellt den Nutzer ins Zentrum all seiner Überlegungen.
  • Lean Startup ist eine Methode, um lange Produktentwicklungszyklen zu verkürzen. Hier will man schnell sehen, ob die Idee machbar ist oder gleich wieder verworfen werden kann.
  • Agiles Projektvorgehen kommt ursprünglich aus der Software-Entwicklung. Hier setzt der Anwender vor allem auf Flexibilität und Transparenz.

In unserem Team entwickeln wir Apps für Unternehmen, die ihrem Vertrieb und Einkauf mit einer App zu mehr Erfolg verhelfen wollen. Ich bin kein Freund davon, einen Projektplan zu erstellen, der sich an genau einer Methode orientiert. Unsere Kunden erwarten, dass die Nutzer der App im Zentrum stehen. Unsere Entwicklungsschritte müssen immer transparent sein. Und lange Zyklen und Risiken wünscht sich niemand. Wir haben über die Jahre hinweg viele Projekte gestemmt, haben Ideen verworfen, neue entwickelt, Hürden gemeistert, viel Erfahrung gesammelt und dabei viele zufriedene Kunden gewonnen. Auf dem Reißbrett haben wir dabei nie geplant.

Kommuni­kation mit dem Kunden als Schlüssel zum Erfolg

Stattdessen haben wir uns an unseren Kunden orientiert. Eine klare Kommunikation auf beiden Seiten ist der beste Anfang, den wir uns wünschen können. Gelingt der Einstieg in eine offene, partnerschaftliche Symbiose, ist schon viel gewonnen. Denn oft passieren unvorhersehbare Dinge, die auf einem kurzen Kommunikationsweg schnell ausgeräumt sind. Hierbei sind eine klare Zielstellung und eine genaue Definition dessen, was man von der anderen Seite erwartet, eine nicht zu unterschätzende Maßnahme.

Niemand will Zeit und Geld in etwas investieren, das am Ende nicht den Vorstellungen entspricht. Wann der entsprechende Austausch stattfindet und nach welchem Entwicklungsschritt, sollte unbedingt festgelegt werden. Alle Beteiligten müssen allerdings genau wissen, wer, zu welchem Thema, wann und womit kontaktiert werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als im Projekt die Zeitschiene verschieben zu müssen, weil Projektbeteiligte nicht erreichbar sind oder zu diesem Thema keine Auskunft geben können. Aus meiner Erfahrung heraus lebt ein Projekt von den Menschen, die mit allen Beteiligten partnerschaftlich auf Augenhöhe mit gegenseitigem Respekt zusammenarbeiten und kommunizieren.

Wir verin­nerli­chen die Ziele unserer Kunden

Wenn wir agil vorgehen, gehört ständiges Kontrollieren, Verbessern und Ergänzen dazu, um die Projektschritte anzupassen. Das kann für das eine Projekt genau der richtige Weg sein, für einen anderen Kunden eine Katastrophe, weil sich die Projektbeteiligten mehr um die Einhaltung der Prozesse und Tools (Wandtafel, digitaler Kalender, etc.) kümmern, als um die eigentliche Entwicklung. Der beste Einstieg in ein Projekt ist ein erster Workshop, bei dem wir uns genau mit diesen Dingen auseinandersetzen. In einem Drei-Tages-Workshop mit allen am Projekt Beteiligten kann ganz genau definiert werden, wie sich unser Kunde seine App vorstellt, wann er mit einer ersten Lösung rechnet, wie oft die Entwicklung geprüft wird und welche Projektvorgehensweise sich daraus ableitet. Hier nähern wir uns dem Kunden, schaffen auf beiden Seiten Vertrauen und legen eine offene Kommunikation fest.

Aus diesen Workshops ergibt sich meistens ein Kennenlernen der eigentlich digital abzubildenden Prozesse, indem der Projektleiter und der Entwicklungschef ein „Praktikum“ beim Kunden absolvieren. Am Ende soll der Vertriebsmitarbeiter im Außendienst die App nutzen. Der Vertrieb und Einkauf ist jedoch viel unterwegs und muss viele Prozesse und Aufwände jonglieren. Genau diese Szenarien müssen wir kennenlernen und leben, damit wir sie perfekt abbilden können. Schließlich nutzen wir die App-Anwendung nicht, sondern der Mitarbeiter unseres Kunden. Und dieser will keine Zusatzaufwände, sondern seine Aufgaben reduzieren und seine Energie sinnvoller einsetzen. Daher muss unserem Team schon ganz am Anfang klar sein, wie und von wem die App genutzt werden wird.

Entwicklung im Team

Erst dann kann die eigentliche App-Entwicklung starten. Auf diesen Zeitpunkt haben unsere Entwickler hingearbeitet. Jetzt können sie durch ihr detailliertes Know-how die Prozessstruktur aufstellen und die einzelnen Prozesse vollumfänglich in der richtigen Reihenfolge abbilden. Tools helfen den Teams, die Prozessstruktur und die Entwicklungs-Aufgaben jederzeit im Blick zu haben: Wann wünscht sich der Außendienst in der App eine schnelle Verarbeitung der Daten, wann will er ausführlich und strukturiert vorgehen? Unsere Teams sitzen zusammen, kommunizieren direkt one-to-one oder rufen in wichtigen Situationen Meetings ein. Bei Fragen gibt es immer den richtigen Ansprechpartner auf beiden Seiten, so dass es selten Projektverzögerungen gibt. Einzelne Projektergebnisse werden vor Ort beim Kunden oder in unseren Räumen vorgestellt, besprochen und im Anschluss angepasst.

Nach einer erfolgreichen Startphase stehen die Chancen gut, dass das Projekt Spaß macht, Erfolge verzeichnet und dem Nutzer einen Mehrwert liefert.

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