B2C und B2B werden zu H2H

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Es taucht ein neuer Begriff auf: H2H. Was verbirgt sich dahinter? Das Geschäft im Internet läuft für die Logistik und den Handel stets unter zwei bekannten Kürzeln: B2C = Business-to-Consumer. B2B = Business-to-Business. Damit ist die Absicht verbunden das Großhandelsgeschäft im Internet von dem Endkundengeschäft zu differenzieren. Und nun dass: H2H.

H2H steht für Human-to-Human. Der Mensch rückt also in den Mittelpunkt des Geschehens. Noch ist der Begriff in Deutschland kaum bekannt. Doch ein Blick nach Seoul, die Hauptstadt Südkoreas zeigt auf, wohin die Reise im E-Fulfillment und Multichannel-Commerce gehen kann.

Spannend sind die Startups aus Südkorea wie Styleshare. Dort steht der Verbraucher im Mittelpunkt. Der Zweck von Styleshare ist die Beratung beim Kleiderkauf durch die Netzgemeinde, indem man seinen Freunden über die App ein Foto aus der Ankleide sendet. Welche positiven Effekte das auf den Heatscore und somit auf den Warenabsatz haben kann, habe ich bereits in meinem Beitrag Logistik im E-Commerce trifft Heatscore erläutert.

Und dann gibt es in Seoul noch ein Unternehmen, das Selfmade-Sneaker anbietet. Der Kunde bekommt dort die Möglichkeit, sich seine eigenen Sneaker im Web zu stylen und dann auch zu kaufen. Und der Träger entwickelt sich so zur eigenen Marke. Diese Atomisierung der Endfertigung eines Produktes schlägt auf die Beschaffungslinie fast vollkommen durch. Einzelhändler und Großhändler sowie Hersteller sind gezwungen, diese Anforderungen in der Logistik und in der Produktion erfolgreich umzusetzen.

So rückt der Verbraucher immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens und löst damit teilweise die etablierten Supply Chains auf. H2H eben. Diese daraus entstehenden Anforderungen für die IT umzusetzen, ist unsere Aufgabe in der Logistik und Warenwirtschaft. LogBase haben wir durch die flexiblen Module nun darauf vorbereitet.

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