Auf dem Weg zur Digitalisierung mit der SALT IIoT-Plattform

IIOT-Plattform
© Alexander Limbach - stock.adobe.com
Bewerten
6 Bewertungen,
Durchschnitt 4,0

Industrie 4.0, Digitalisierung oder Industrial Internet of Things (IIoT) – diese Begriffe zielen im Kern auf eine radikal veränderte Auftragsstruktur: Aus wenigen Aufträgen mit größeren Mengen werden sehr viele kleine Aufträge mit individuellen Produkten, Stichwort Losgröße Eins. Dadurch ergeben sich neue Anforderungen an bessere Automatisierung und erhöhte Transparenz in der gesamten Prozesskette.

Doch welche Systeme können diese gesamte Prozesskette darstellen, besser automatisieren und transparent machen? IIoT-Plattformen verfügen über ein breites Angebot von Modulen und Funktionen zur Integration der Daten aus allen Ebenen der Automatisierungspyramide. Doch wirft der Einsatz einer IIoT-Plattform direkt neue Fragen auf:

  • Wie kann eine IIoT-Plattform hier helfen? Wie setze ich die IIoT-Plattform am besten ein?
  • Muss diese in der Cloud gehostet werden?
  • Welche Vorteile bringt ein hybrides System – Cloud und On-premise?
  • Welche Komponenten sollten idealerweise auf einem System nahe am physischen Prozess – also im sogenannten Edge – laufen?

Das sind nur einige, wenige Fragestellungen, mit denen sich Unternehmen auf ihrer Reise in die Welt der digitalisierten Geschäftsprozesse auseinandersetzen müssen. Leider lassen sich diese Fragen selten pauschal beantworten. Also was tun?

Fangen Sie mit der Digitalisierung an!

Um informiert in den agilen Transformationsprozess zu starten, kann eine Standortbestimmung helfen. So werden bei der Reifegradanalyse, die SALT Solutions gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut durchführt, mithilfe wissenschaftlicher Methoden eine objektive Einschätzung des Reifegrads erstellt und der individuelle Bedarf eines Unternehmens analysiert. Relativ schnell sind jedoch Anforderungen definiert, die klassische Softwaresysteme nicht erfüllen können und ehe man sich versieht, befindet man sich plötzlich mitten im Zoo der (I)IoT-Plattformen.

Eine IIoT-Plattform mit vielen Anwendungsfällen

SALT Solutions hat eine eigene IIoT-Plattform entwickelt. Das vorrangige Ziel war dabei vor allem, dass sie eine große Bandbreite von Use Cases abdeckt: Angefangen von BDE-Dialogen, die über Low-Code Funktionalitäten einfach anpassbar und erweiterbar sind, über die Integration von Maschinen- und Anlagedaten anhand nahezu beliebiger Protokolle und die transparente Darstellung von Prozessen in der Produktion und Logistik bis hin zur vollständig automatisierten Supply Chain.

Darüber hinaus lassen sich auch komplett neue Geschäftsmodelle mit der SALT IIoT-Plattform realisieren. Neben den typischen Funktionalitäten einer horizontalen IoT-Plattform, die primär für das Application Enablement, also die Entwicklung spezifischer IoT-Anwendungen, eingesetzt werden, bietet die SALT IoT-Plattform – als sogenannte vertikale IoT-Plattform – auch standarisierte Anwendungsteile für spezifische Anwendungsfälle. Beispiele dafür sind unter anderen eine globale Verfügbarkeitsprüfung zur Unterstützung von Produktions- oder Vertriebsprozessen sowie konfigurierbare BDE-Dialoge und OEE-Dashboards. Auf der Grundlage einer solchen Plattform sind schnell die ersten Prototypen definiert und umgesetzt. Wie geht es jetzt weiter? BDE-Dialoge für die hauseigene Produktion auf einer in der Cloud gehosteten IoT-Plattform betreiben? Ein Alptraum für jeden Produktionsleiter!

Im Edge, im Rechenzentrum oder in der Cloud?

Durch ein flexibles Architekturkonzept basierend auf Microservices, Event-basierter Datenverarbeitung und Technologien, die horizontal skalieren, ist es möglich nahezu wahlfrei die Betriebsumgebung für die einzelnen Services festzulegen. Teile der Plattform – wie z.B. BDE-Dialoge – können auf Servern im Edge, also nahe an den Produktionslinien, betrieben werden, während andere Teile wie Services zur Integration von Daten aus dem ERP-System auf Servern im Rechenzentrum laufen. Innovative Synchronisierungs- und Caching-Mechanismen sorgen dafür, dass ein autarkes arbeiten für einen bestimmten Zeitraum möglich ist. Ergänzend lassen sich z.B. Services für Kennzahlen oder Prozess-Monitoring in einer Cloud betreiben. Man profitiert also jeweils von den Vorteilen der verschiedenen Betriebsumgebungen, ohne sich für die gesamte Plattform auf eine einzelne festlegen zu müssen.

Whitepaper: Wie Sie Ihre Produktion zuverlässig digitalisieren

Whitepaper: Wie Sie Ihre Produktion zuverlässig digitalisieren

Der Weg zur Digitalisierung verspricht viel: Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, erwartet in Deutschland dank vernetzter und automatisierter Produktion bis 2025 Produktivitätssteigerungen von rund 78 Milliarden Euro allein in sechs relevanten Branchen. Erfahren Sie, wie Sie mit dem Internet of Things, Digitalen Zwillingen und einer maßgeschneiderte Industrie 4.0-Strategie Ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig ausbauen können.

Keine Updates
mehr verpassen:
1
© Alexander Limbach - stock.adobe.com

Zurück