Losgröße 1

Der Trend der Individualisierung ist tief mit der modernen Gesellschaft verbunden und in der Produktion mit dem Begriff der Losgröße 1 verbunden: Kunden möchten auf ihre Persönlichkeit zugeschnittene Produkte kaufen, zum Preis von Massenware, bequem geliefert innerhalb von 24 Stunden oder – bei Amazon schon in einigen Regionen für tausende Produkte möglich – innerhalb von zwei Stunden. Die Herausforderung für Hersteller, dies zu vertretbaren Kosten zu ermöglichen, liegt darin, das Customizing möglichst spät im Produktionsprozess zu beginnen und möglichst viele Arbeitsschritte für alle Varianten gleich ablaufen zu lassen. Unflexible Produktionsprozesse, zentral (und damit unflexibel) gesteuerte Produktion nach dem Push-Prinzip und mangelnde Transparenz über den Verlauf der Bestellung sind heute die hauptsächlichen Hindernisse beim Produkt Customizing.

Um jedem Kunden in kürzester Zeit sein individuelles Wunschprodukt zukommen zu lassen, ist eine Umstellung der Produktion auf ereignisgesteuerte Echtzeit-Prozesse unabdingbar. Nach dem Prinzip der Pull-Produktion dynamisieren Produzenten Ihre Kapazitäten durch den situationsbedingten Zukauf von Fertigungsdienstleistungen. Mit diesem Ansatz, auch Demand Driven Production oder Lean Production genannt, verringern Unternehmen die Lieferzeiten radikal und erhöhen gleichzeitig die Liefertermintreue in Richtung 100 Prozent. Sie entkoppeln ihr Produktionsprogramm vom Kundenbedarf und werden in die Lage versetzt, alles vom Rohstoff bis hin zur Kundenquittung vollständig rückzuverfolgen.

Flexibilität dank Technologie

Die für dieses Maß an Flexibilität und Geschwindigkeit benötigte Leistung ist durch neue Technologien wie SAP Leonardo, SAP EWS, SALT Data for Services (D4S) oder fortgeschrittene Individuallösungen zu erreichen und bedarf agiler Methoden. Kunden können sich durch den Einsatz dieser zukunftsweisenden Technologien schnell an wechselnde Konsumenten-Interessen anpassen und erhalten so ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Die Ziele:

  • Vollständige Rückverfolgung vom Rohstoff bis zur Kundenquittierung
  • Ereignisgesteuerte Echtzeit-Prozesse
  • Entkoppeln des Produktionsprogramm vom Kundenbedarf

Projekt: Individualisierung bei der Westfalia-Automotive GmbH

Zielsetzung:

Implementierung des SALT Add-Ons Lean Production als Ergänzung des SAP-Standards, um die Fertigungsprozesse zu beruhigen und transparenter zu gestalten.

Projekt-Highlights:

  • Nivellierung und Beruhigung der Produktionsprozesse
  • Kundenorientierte Ausrichtung der Wertschöpfungskette
  • Reduzierung des manuellen Aufwands und der Fehlerquote
Projekt Westfalia-Automotive GmbH
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Vorteile, die überzeugen!

Schnelle Anpassung an veränderte Konsumenten-Interessen

Vereinfachte Supply Chain Steuerung dank beruhigter Produktion

Schnelle Adaption neuer Prozess­anfor­derungen durch agile Methoden

Haben Sie Fragen, wie wir Ihnen konkret bei der Individualisierung unter die Arme greifen können? Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf, ich stehe Ihnen gerne für ein unverbindliches Informationsgespräch zur Verfügung.

Nicole Winterholler
Vertrieb