8. Connecting Fashion Business – Praktisches für die Praxis



Blumige Aussichten für Handel hatten am 3. und 4. Dezember die über 200 Besucher der Connecting Fashion Business inmitten des Botanischen Gartens Köln. Dafür spricht nicht nur das Ambiente: Denn die Werkzeuge für erfolgreichen Multichannel-Commerce sind am Markt ebenso vorhanden wie für den Einsatz von RFID. Aber: Die Unternehmen dürfen den Einstieg nicht verschlafen, bevor die Konkurrenz enteilt.

Prozesse und IT-Lösungen für die Fashion-, Schuh- und Sport-Branche wurden im Hinblick auf Effizienz genauer unter die Lupe genommen. Spannend ist dabei zu beobachten, dass von Konferenz zu Konferenz der Anteil an Best Practices steigt – die Unternehmen warten nicht mehr ab, sondern setzen auf effiziente Prozesse über alle Vertriebskanäle hinweg.

Zwei Vorträge stachen heraus. Jana Hildenbrand, Director Sales und Support bei Marc O’Polo, berichtete von Erfahrungen, Erfolgen und die Herausforderungen bei der Prozessoptimierung mit RFID. Im Fokus stand dabei, wie Durchgängigkeit und auf die individuellen Anforderungen ausgelegte mobile Applikationen die Effizienz steigern.

Über das Multichannel-Konzept bei GALERIA Kaufhof referierte Klaus Hellmich, Geschäftsführer Multichannel Retailing bei dem Warenhausunternehmen. Auf über zwei Jahre Erfahrung bei der Verbindung von Filiale, Tablet, Online-Shop oder Smartphone blickte er zurück. Das zeigt: Der Zug fährt bereits in höchstem Tempo! Der Handel muss sich auf die Wünsche des Kunden einstellen – und die können sich als höchst komplex erweisen: Flexibilität heißt das Stichwort. Denn der Kunde kann – abhängig von mehreren Faktoren – auf allen Vertriebskanälen unterwegs sein und will überall das gleiche komfortable Einkaufserlebnis erfahren. Das bedeutet für die IT ein perfektes Zusammenspiel aller Systeme! Dieser Herausforderung wird sich der Handel stellen müssen – und zwar bevor der Zug vorbeifährt.

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