Europäische Union fördert Smart Cities Projekt TRIANGULUM


TRIANGULUM steht für die Zukunft des urbanen Lebens: Wir gestalten es im Forschungsprojekt mit.


Unter dem Sammelbegriff Smart City werden verschiedene Entwicklungskonzepte betrachtet, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Die Stadt Leipzig wurde als Partner des Konsortiums Triangulum Ende 2014 von der EU-Kommission ausgewählt. Für Leipzig bietet sich durch die Teilnahme im EU-Konsortium die Chance, erste Projekte abzustimmen und Dienste wie Services der potenziellen Händler, Dienstleister und des ÖPNV intelligent zu verbinden. Damit sollen lebenswerte Stadtquartiere geschaffen werden. Für den Smart City Masterplan für Leipzig wurde Jan Daske, als Leiter Business Development unser Experte für Handelslogistik, zur aktiven Mitwirkung eingeladen, um wegweisende Konzepte für die Informationstechnologie umzusetzen.  

Das Herzstück des Projekts bildet eine Informations- und Kommunikationstechnik-Architektur, die als Grundlage für die Vernetzung und Abstimmung der einzelnen Technologien in der Stadt dient. Wichtig ist dabei, vorhandene und voneinander getrennte Kommunikationsinfrastrukturen zu vereinen, beispielsweise Sensor-, Informations- oder Mobilfunknetze. „Hier liegen bereits interessante Konzepte und hochgradig innovative Ansätze in sehr guter Qualität vor. Vielmehr müssen wir uns der Herausforderung stellen, Projektbarrieren zwischen öffentlicher Hand, Wirtschaft und Bürgern zu überwinden. Zukünftige Stadtkonzepte werden weniger am Planungstisch entstehen, sondern vielmehr durch die treibende Kraft der Bürger und ihrer Interaktionen“, so Jan Daske, SALT Solutions.

Wie das konkret aussehen kann, zeigen die unterschiedlichen Planungen der drei Städte Manchester, Eindhoven und Stavanger: In Eindhoven können die Einwohner bereits über eine IKT-Lösung auf verschiedene Bereiche der Infrastruktur zugreifen, um elektrische Carsharing-Fahrzeuge zu buchen oder intelligente Parkraumkonzepte zu nutzen. Sensoren, die zum Beispiel in Laternen installiert sind, werden unter anderem Bewegungsdaten erfassen, so dass sich die Straßenbeleuchtung, der öffentliche Nahverkehr oder Carsharing-Angebote bedarfsgerecht steuern lassen.

Stavanger verfügt europaweit über die höchste Dichte an Elektrofahrzeugen. Dies und die bestehenden Highspeed-IKT-Infrastrukturen bilden die Basis, um Energie- und Mobilitätslösungen besser zu vernetzen. Zudem sollen Unternehmen, Einwohner, Forschungseinrichtungen und Ärzte konsequent über IT-Netze vernetzt werden, um besser planen, effizienter Energie nutzen und sogar medizinische Ferndiagnosen stellen zu können.

In Manchester wird das studentische Viertel Manchester Corridor, in dem rund 72.000 Studierende leben, in ein Smart-City-Quartier verwandelt. Dazu werden die historischen Gebäude saniert. Zudem ist geplant, ein autarkes Energienetz aufzubauen, welches das gesamte Stadtquartier mit Wärme und Strom versorgt.

Zurück