Das Industrial Internet of Things (IIoT) ist ein Schlüsselkonzept dabei, Produktion und Logistik über die Vernetzung aller Geräte und Systeme in die Zukunft zu führen. Diese Vernetzung steigert die Effizienz industrieller Prozesse, senkt Produktionskosten und ebnet den Weg für neue Geschäftsmodelle.

IIoT ist schon heute Realität

Die Vernetzung ist keine Zukunftsvision mehr und wird ab 2020 mit dem Mobilfunkstandard 5G eine noch viel größere Wucht entwickeln können. Die IT-Analysten von Gartner prognostizieren, dass bis 2021 bereits 25 Milliarden vernetzte Dinge im Einsatz sein werden, im Vergleich zu 14,2 Milliarden im Jahr 2019 – ein rasantes Wachstum.

Was ist Industrial Internet of Things (IIoT)?

Internet of Things (IIoT) ist die industrielle Ausprägung des IoT. Es stehen die Vernetzung von Maschinen und die Schaffung lückenloser Prozessketten im Fokus, daher sind die Komplexität und die Ansprüche weitaus höher als im IoT. Sensoren sammeln Daten, die über smarte Algorithmen die Basis für automatisierte Prozesse schaffen.

Wir unterstützen Sie in allen Phasen

Auf Basis unserer Erfahrungen in produktionskritischen Bereichen bieten wir Ihnen Unterstützung in allen Phasen und auf allen Ebenen, von der Prozessberatung bis hin zur Implementierung und zum Betrieb von genau auf Sie zugeschnittenen Lösungen. So helfen wir Ihnen, einen höheren Automatisierungsgrad zu erreichen, damit Sie den sich schnell ändernden Marktanforderungen gerecht werden und so letztendlich IIoT als Booster für den Erfolg Ihres Unternehmens nutzen können. Schon jetzt gehen wir mit IIoT-Anwendungen große Schritte in Richtung Smart Factory. Unsere Kunden profitieren in konkreten Projekten schon heute von den Vorteilen, zum Beispiel:

Sensorik:

Einsatz von Drucksensoren, Datenanalyse in Microsoft Azure, Monitoring der Prozesse und Echtzeitinformationen für Werker

Automatisierung:

Bestellung von Produktions-Materialien inkl. Abgleich zwischen Qualitätssollwerten und Messwerten

Transparenz:

Einsatz webbasierter, standardisierter und flexibler IT-Plattformen wie SAP MII (SAP Manufacturing Integration and Intelligence), um Transparenz in die Prozesse zu bringen und die Produktion effizient zu steuern

Digitaler Zwilling:

virtuelle Repräsentation der physischen Produktionslandschaft, um Transparenz über alle Systeme zu schaffen

Abgrenzung von IoT, IIoT und Industrie 4.0

Das Internet of Things (IoT) umfasst die Vernetzung von smarten Objekten im privaten Umfeld der Menschen. Der Kühlschrank, der bei Bedarf selbständig Milch nachbestellt, oder die über eine Smartphone-App zu bedienende Kaffeemaschine sind bekannte Beispiele dafür.

Der Begriff Industrial Internet of Things (IIoT) beschreibt die industrielle Ausprägung des IoT und beruht auf dem gleichen Konzept. Da im industriellen Umfeld die Vernetzung von Maschinen sowie lückenlose Prozessketten im Fokus stehen, sind die Komplexität und die Ansprüche weitaus höher. Eine zentrale Rolle nehmen Sensoren ein. Diese sammeln Daten zu Druck, Position, Temperatur oder Beschleunigung und senden diese an Server, wo sie über smarte Algorithmen weiterverarbeitet werden und so die Basis für automatisierte Prozesse schaffen. Dabei entstehen enorme Datenmengen, für deren Umwandlung in handlungsrelevante „Smart Data“ wir passgenaue Lösungen mit Ihnen entwickeln.

Der Begriff Industrie 4.0 steht für die Digitalisierung der Industrie, bezeichnet ursprünglich aber lediglich ein Zukunftsprojekt, das im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Industrie 4.0 nutzt cyber-physische Systeme und erschafft Netzwerke, in denen Geräte und Menschen auf Basis des IIoT-Konzeptes wechselseitig miteinander kommunizieren. In erster Linie wird Industrie 4.0 mit der digitalen Transformation im Bereich der Fertigung assoziiert. Doch auch die Verzahnung logistischer und intralogistischer Prozesse im Lager sind unumgänglich, um die Idee von Industrie 4.0 in der Praxis umzusetzen.

Chancen durch IIoT

Im IIoT entstehen viele Chancen aus dem Umstand, dass über die Kombination von Sensorik und Analytics auf Daten in Echtzeit zugegriffen werden kann, die zuvor nicht zur Verfügung gestanden haben. Erkenntnisse aus diesen Daten werden ohne Zeitverzögerung in die Prozesse entlang der gesamten Supply Chain eingespeist. Dies ermöglicht zum Beispiel eine Optimierung der Prozesse, einen steigenden Automatisierungsgrad, reduziert die Fehlerquote und hilft Unternehmen bei der Erschließung zukunftsweisender Geschäftsfelder und -modelle.

  • Echtzeitzugriff auf Daten
  • Erkenntnisse ohne Zeitverzögerung
  • Transparenz über die gesamte Supply Chain
  • Erschließung neuer Geschäftsfelder

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Herausforderungen von IIoT

  • Gewinnung handlungsrelevanter „Smart Information“ aus riesigen Datenmengen (Big Data)
  • Einsatz technischer Innovationen wie leistungsfähiger Sensoren, spezialisierter Halbleiterchips, vertrauenswürdiger Hardware, KI und drahtloser Netzwerktechnologie
  • Ethische und rechtliche Fragen zum Besitz und Schutz von Daten
  • Verwaltung der IIoT-Daten in einer gemischten On-Premise- und Cloud-Infrastruktur
  • Hoher Aufwand beim Management unterschiedlich vernetzter Geräte
  • Adäquate Sicherheitsrichtlinien und Betriebsvereinbarungen
  • Visualisierung und Auswertung der Informationen (Business Analytics)

Welche IIoT-Plattformen gibt es?

Die IT-Landschaft von morgen muss eine zentrale, leistungsstarke Plattform als Kern haben, die je nach Bedarf um aktuell benötigte Systeme ergänzt wird. Als solcher Kern stehen IIoT-Plattformen von unterschiedlichen Anbietern zur Verfügung. Viele Unternehmen setzen auf Microsoft Azure, aber auch auf Lösungen anderer Hersteller, etwa von Amazon, IBM, Oracle, PTC und Hitachi. In der SAP-Welt spielt S/4HANA die zentrale Rolle, SAP Leonardo dient als Bindeglied zur Non-SAP-Welt.

Industrie 4.0 für eine vollständig integrierte Produktion

Im Bereich der Fertigung ist ein integrierter Ansatz notwendig, um sich für das Thema Industrie 4.0 und die „Smart Factory“ zu rüsten.

  • Das zu verarbeitende Material muss selbst mit der Information ausgestattet werden, wo und wofür es benötigt wird
  • Werkzeuge müssen sich selbstständig auf den nächsten Produktionsschritt einstellen
  • Werker müssen immer die aktuell benötigten Informationen zur Verfügung haben und den Status ihrer Maschinen, Materialien und Produkte kennen

Vertikale und horizontale Integration aller Produktionsprozesse

Um dem Ziel einer vollständig vernetzten, digitalen Supply Chain näher zu kommen und eine sowohl vertikale als auch horizontale Integration aller Produktionsprozesse zu erreichen, sind im Vorfeld transparente, effiziente Geschäftsprozesse zu definieren. Unsere Experten helfen Ihnen dabei gerne weiter. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie unverbindlich über die Möglichkeiten sprechen oder gemeinsam mit uns über die ersten Schritte in Richtung Industrie 4.0 nachdenken möchten.

Die selbständige Kommunikation von Maschinen miteinander, Echtzeitanalyse von enormen Datenmengen, sich selbst steuernde Systeme: Das klingt nach Science-Fiction, doch wir haben mit unseren Kunden schon viele erfolgreiche Schritte zurückgelegt und enorme Mehrwerte für sie geschaffen. Sprechen auch Sie mit uns über Ihren individuellen Weg ins IIoT.

Claudia Lang
Vorstand

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