So entwickeln Sie schnell hochwertige Software

Spricht man über moderne Praktiken in der Software-Entwicklung, kommt man um Continuous Integration, Continuous Delivery und Continuous Deployment nicht herum. Der Schwerpunkt dieser Methoden liegt in der Automatisierung manueller Ausführungsschritte und führt zu einer zuverlässigen, fehlerfreien Auslieferung neuer Releases und zur Effizienzsteigerung innerhalb der gesamten Software-Entwicklung.

Last but not least ist Agilität auf diese Continuous-Praktiken angewiesen, um eine kurze Time-to-Market und damit die Möglichkeit, schnell auf Marktanforderungen zu reagieren, zu ermöglichen.

Continuous Integration (CI)

Automatisierungsprozess für Entwickler: Codeänderungen werden automatisiert geprüft.

Continuous Delivery (CD)

Erweitert CI um automatisierte, qualitätsgeteste Bereitstellung der produktionsreifen Software-Pakete in die Integrationsumgebung.

Continuous Deployment (CD)

Erweitert die automatische Bereitstellung in der Integrationsumgebung um die automatische Installation der Software-Pakete in die Produktionsumgebung.

Automatisierte Tests garantieren Qualität

Die Qualität von Software wird in hohem Maße durch Tests bestimmt, die bei jeder noch so kleinen Änderung durchgeführt werden. Manuelle Tests kosten viel Zeit und das Vorgehen ist für Mitarbeiter und Kunden oft nicht transparent. Durch ein klar definiertes, automatisiertes Vorgehen jedoch kann die Qualität garantiert werden.

Überall steigen die Anforderungen und gerade Softwareentwickler müssen in immer kürzeren Zyklen qualitativ hochwertige Software bereitstellen. Auch wenn ein extremer Rhythmus wie bei Amazon – die alle 20 Sekunden Updates live stellen – bisher nur wenige Unternehmen betrifft: Grundsätzlich ist die Beschleunigung für jedes Unternehmen Realität, das sich innerhalb des schnelllebigen Digitalisierungs-Umfelds bewegt. Die Antwort auf diese Anforderung lautet Continuous Integration, Continuous Delivery und Continuous Deployment. Auf Entwicklerebene ist es schon lange Usus, Änderungen automatisiert testen zu lassen (Unit-Tests). Für den restlichen Software-Zyklus wird die Umstellung auf Continuous-Praktiken anfänglich einen beträchtlichen Mehraufwand bedeuten, da die automatischen Tests (Integrations- und E2E-Tests) im Deployment- und Produktionsbereich erst noch aufgesetzt und geschrieben werden müssen.

Code-Review – jeder Code wird doppelt geprüft

Einen weiteren Aspekt der Qualitätssicherung bietet das Vier-Augen-Prinzip. Damit nicht nur die Funktions- und Lauffähigkeit garantiert wird, sondern auch der Blick auf das große Ganze gewahrt bleibt, besteht die Möglichkeit, dass jeder Code von einem oder mehreren anderen Entwicklern geprüft und freigegeben werden muss.

Zusätzlich sorgen regelmäßige Teammeetings für Transparenz unter allen Beteiligten, sodass jeder jederzeit die für ihn relevanten Informationen zur Verfügung hat.

Es braucht eine neue Kultur der Zusammenarbeit

Um Continuous mit Leben zu füllen, ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten ein zentraler Punkt. Hier gewinnt DevOps gerade als adäquates Mindset an Boden. Auch DevOps steht für Entwicklungsgeschwindigkeit, Bereitstellung und Qualität, der Einfluss reicht jedoch weit über die technischen Aspekte der Continuous-Praktiken hinaus. DevOps verändert die Denkweise, alle Entwicklungsprozesse werden ganzheitlich berücksichtigt und Brücken zwischen Entwickler- und Operations-Teams geschlagen. Dadurch entsteht eine kommunikative, partnerschaftliche Kultur der Zusammenarbeit, mit Werten wie End-to-End-Verantwortung, kontinuierliche Verbesserung, Transparenz sowie einer konstruktiven Fehlerkultur.

Wir arbeiten seit Jahren mit diesen Entwicklungsmethoden nach der DevOps-Kultur und haben in verschiedensten Projekten nicht nur unser Können unter Beweis gestellt, sondern auch Best-Practice-Erfahrungen gesammelt.

Bestandteile der Projekte sind dabei meist

  • Die Prozessdefinition und das Erstellen eines Zielbilds
  • Agile Vorgehensweise, um auf Änderungen ad-hoc zu reagieren
  • Agiles Mindset
  • Unterstützung des Kunden bei der Tool-Auswahl
  • Coaching des Product Owners, der vom Kunden gestellt wird

Nutzen von Continuous-Praktiken

  • Beschleunigte Entwicklungszyklen
  • Risikominimierung: Geringere Fehlerquote
  • Qualitätszuwachs
  • Verkürzte Time-to-Market neuer Features
  • Tools unterstützen und erzwingen definierte Prozesse
  • Gesteigerte Akzeptanz in den Fachabteilungen
  • Langfristige Kostenreduzierung

Eine Zahlenkette

Ein Beispiel aus unserem Entwicklungsbereich, das aufzeigt wie produktivitätssteigernd Continuous Integration sein kann: 20 Entwickler lassen während eines Monats 2.600 Builds erstellen, 1.000 automatische Installationen im Testsystem ausführen und 4,5 Millionen automatische Test durchführen. Und während das alles automatisch abläuft, haben alle Beteiligten produktiv an neuen Features weitergearbeitet.

Durch diesen effizienten Software-Entwicklungsprozess verkürzt sich die Dauer der Umsetzung der gewünschten Software bzw. Features – von der Idee bis zur auslieferbaren Version – ganz enorm.

Wie wir Sie konkret unterstützen

SALT Solutions ist Ihr Partner, wenn Sie Unterstützung bei der Einführung der Continuous-Entwicklungsmethoden, sei es im Hinblick auf Voraussetzungen und Anforderungen, Unterstützung bei der Tool-Auswahl, Definition von Prozessen, beim Einsatz agiler Methoden und ganz allgemein bei der Umsetzung der Projekte, um die Unternehmensziele effizient zu erreichen.

Wir kümmern uns um Ihren Weg zur Digitalisierung.

Beratungstermin vereinbaren
Ihr Ansprechpartner
Jörg Schübel
Jörg Schübel
Vertrieb
Fon: +49 89 589772 7370