Gemeinsame Studie von BVL.digital in Zusammenarbeit mit SAP, Frankfurt University of Applied Sciences, IMX und SALT Solutions

Neue Studie: Digitale Erfolgsfaktoren für resiliente Wertschöpfungsketten

Was macht Unternehmen aus, die Krisen gut überstehen? Was kann man von ihnen lernen? Die Studie „Digitale Erfolgsfaktoren für resiliente Wertschöpfungsketten“ geht diesen Fragen nach und gibt Antworten.

Die Pandemie hat Unternehmen an ganz unterschiedlichen Stellen vor Herausforderungen gestellt. Zulieferer konnten nicht liefern, Transportwege sind ausgefallen, Produktionen standen still oder mussten kurzfristig auf andere Produkte umgestellt werden. Neben vielen Negativschlagzeilen gab es aber doch auch immer Berichte über Schlaglichter und Leuchtturmprojekte.

Um herauszufinden, welche Faktoren und welche Strategien Unternehmen erfolgreich gemacht haben, haben BVL.digital und die Frankfurt University of Applied Sciences gemeinsam mit mehreren Praxispartnern eine umfangreiche Studie auf den Weg gebracht. Die Ergebnisse stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Die Studienergebnisse jetzt herunterladen

Fakten zur Studie

Erhebungszeitraum

Die Erhebung erfolgte im Zeitraum vom 10.06. - 17.07.2020.

Erhebungsmethode

Die Befragung der Studienteilnehmer erfolgte mittels eines umfangreichen Fragebogens.

Studienteilnehmer

Im Rahmen der Studie wurden mehr als 540 Personen aus unterschiedlichen Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Logistik und Handel befragt.
Hinsichtlich der Unternehmensgröße waren Unternehmen mit unter 250 Mitarbeitern bis zu Großunternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern beteiligt.

Wirtschafts­sektoren

Die Studienpartner

Wir wollten von den Studienteilnehmern wissen:

  • Wo sind wegen COVID-19 Probleme entstanden?
  • Wie gut konnten Sie gegensteuern?
  • Wie digital sind Sie aufgestellt?
  • Welche Strategien haben sich daraus entwickelt?

SIND DIGITALE UNTERNEHMEN RESILIENTER?

DIE WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE

Gerade die Beschaffungs­logistik hatte im vergangenen Jahr die größten Probleme zu bewältigen.

Produzierende Unternehmen waren unter anderem aufgrund von Versorgungs­engpässen stark betroffen.

Digitalisierte Unternehmen sind besser in der Lage, Krisen zu überwinden.

Alle Erkenntnisse der Studie und die genauen Daten finden Sie hier zum Download:

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Experteneinschätzungen zu Supply Chain Management und COVID-19

Robert Blackburn, Stanley Back & Decker

Peter Gerber, Lufthansa Cargo

Franz Hero, SAP SE

Dr. Hans Christoph Dönges, SALT Solutions

INTERVIEW mit Berit Börke, Chief Sales Officer, TX Logistik

(1) Wie hat sich bei TX Logistik und Ihren Kunden die COVID-19-Pandemie ausgewirkt?

Zuerst haben die Entwicklungen in China unsere Seehafenhinterlandtransporte beeinflusst. Dann kam der Lockdown in Italien, der sich auf unsere kontinentalen Verkehrsvolumina ausgewirkt hat. Schließlich waren alle Bereiche von Rückgängen betroffen. In enger Abstimmung mit unseren Kunden ist es uns gelungen, das Leistungsangebot sehr gut zu managen und die Schienentransporte ohne Beeinträchtigungen abzuwickeln. Außerdem kann man wohl sagen, dass eine Krise auch neue Kräfte freisetzt. Zwischenzeitlich haben wir die Frequenzen im Netzwerk wieder erhöht und auch neue Projekte gestartet.

(2) Sehen Sie Anzeichen bei Ihren Kunden bzw. grundsätzlich im Markt, dass Unternehmen Ihre Supply Chain Strategie überarbeiten z.B. durch Regionalisierung?

Ich sehe keinen generellen Trend zur Regionalisierung. Für einige Industrien mag das passend sein. Aus meiner Sicht ist aber die Kernfrage: Wie schaffen wir es, Supply Chains resilienter zu gestalten? Sind die Leadtimes so richtig, wo brauchen wir mehr Puffer? Es wird weiter intensiv daran gearbeitet werden, die Transparenz und Steuerungsfähigkeit in arbeitsteiligen Netzen zu erhöhen.

(3) Fokus Digitalisierung: Viele Unternehmen sagen, COVID-19 hat ihrer digitalen Transformation zusätzliche Impulse gegeben. Wie ist Ihre Einschätzung hierzu?

Auch vermeintlich gut aufgestellte Unternehmen sind durch die anhaltende Phase der COVID19-Pandemie aus ihrer Komfortzone katapultiert worden. Deshalb ist der Druck deutlich gestiegen, insbesondere in anlagenintensiven Bereichen Effizienzen zu heben. Die Digitalisierung ist hierbei ein Schlüsselfaktor. Effizienz ist aber nur eine Seite der Medaille. Der Wandel wird maßgeblich dadurch bestimmt, dass Unternehmen ihre Geschäftsmodelle neu denken müssen. Darin liegen meines Erachtens echte Chancen.

WIE KÖNNEN DIGITALE LÖSUNGEN HELFEN?

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Digitalisierung in der Krise eine große Chance bietet. Die folgenden Anwendungsbeispiele zeigen, mit welchen Lösungen Unternehmen ihre Prozesse erfolgreich digitalisiert haben.

Effektive Planung in der Praxis: SAP IBP bei Falken Tyre Europe

Wenn man für mehrere Absatzmärkte mit sehr unterschiedlichen Bedingungen Bedarfsprognosen erstellen muss, ist es sehr schwierig, passende Vorhersagen zu treffen. Die Experten von SALT Solutions haben Falken Tyre Europe bei dieser Herausforderung mit SAP IBP unterstützt und passende Vorhersagemodelle bestimmt. Falken Tyre Europe ist jetzt in der Lage, die Bedarfe der einzelnen Absatzmärkte besser vorherzusagen, und hat zudem Bestände reduziert und die Lieferbereitschaft erhöht. Mehr dazu erfahren Sie im Projektbericht!

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Continental - Kapazitätsberechnung und -planung in Echtzeit

Mit der Lösung SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) und der Unterstützung des Bereichs SAP Digital Business Services löst Continental die kurz-, mittel- und langfristigen Probleme bei der Kapazitätsplanung von Anlagen und senkt gleichzeitig die Kosten.

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Vorstellung der Studie beim SAP Infotag Lager und Transportmanagement

Nachschubprobleme, Produktionsengpässe, Lieferschwierigkeiten. Seit Beginn der Krise steht die Supply Chain weltweit im Rampenlicht. Die Logistik als eines der zentralen Elemente der Supply Chain leistet einen erheblichen Beitrag zur allgemeinen Versorgungssicherheit und zum Überleben vieler Unternehmen. Und in Zukunft? Wie lassen sich dauerhaft resiliente und nachhaltige Logistikprozesse schaffen? Informieren Sie sich aktuell auf dem SAP-Infotag Lager- und Transportmanagement am 10. November 2020, der in diesem Jahr als halbtägiges Online-Live-Event stattfinden wird. Um 12:20 Uhr steht die Vorstellung der Studie auf der Agenda.

10. November 2020

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