Von SAP WM zu SAP EWM: Migration in drei Phasen

SAP WM wird Ende 2025 aus der Wartung laufen. Deshalb müssen sich schon jetzt viele Kunden mit der Frage auseinandersetzen, wie sich Ihre Systemlandschaft und die Geschäftsprozesse bis dahin verändern werden. Es gilt eine Brücke zu bauen – die Brücke zum modernen Lager.

Passend dazu gab es auf der LogiMat wie auf der CeBIT ein beherrschendes Thema: die Digitalisierung. In den vergangenen Jahren hat sich eine gravierende Veränderung im technologischen Umfeld entwickelt. SAP hat mit SAP HANA schon vor einiger Zeit die Weichen in diese Richtung gestellt. Diese Datenbank ist die ideale Lösung, um für Unternehmen aller Art den Wandel zur digitalen Wirtschaft zu vollziehen: SAP HANA sammelt, analysiert und verarbeitet Daten in Echtzeit. Mittelfristig werden SAP-Kunden mit ihrer Landschaft in die digitale Business-Suite SAP S/4HANA migrieren. Mitarbeiter und Devices werden so in Echtzeit vernetzt und SAP S/4HANA wird damit zum digitalen Kern des Unternehmens.

Der Weg zur Migration in drei Phasen

In den Gesprächen mit Kunden und Interessenten wird dieses Thema vermehrt aufgenommen. Während die Begrifflichkeiten in aller Munde sind, herrscht Unklarheit über den Weg in diese digitale Zukunft. Wir gehen an diese Fragestellung mit einem pragmatischen Ansatz heran: in drei strukturell aufeinander aufbauen Phasen.

Phase 1

In einem Orientierungsworkshop analysieren wir gezielt die Ist-Situation in Ihrem Unternehmen, den Systemen und den Standorten. Gemeinsam identifizieren wir kritische Erfolgsfaktoren und erarbeiten eine Roadmap zur Migration vorhandener Systeme – fachlicher und technischer Art. Die Ergebnisse dienen als Basis zur Planung und Budgetierung der Migration.

Phase 2

Für eine granulare projektbezogene Herangehensweise sehen wir in einem zweiten Schritt Strategie- und Implementierungsworkshops vor. Der Fokus liegt auf detaillierter technischer Implementierung / Migrationsplanung, Daten- und Systemmigration sowie Identifikation von Abhängigkeiten und technischen Voraussetzungen – idealerweise mit dem SAP Solution Manager 7.2, der den Einstieg in die Business-Suite SAP S/4HANA maßgeblich unterstützt.

Phase 3

Münden gemeinsame Vorarbeiten letztlich im Migrationsprojekt und stellen damit den Weg in die Zukunft sicher, so geschieht dies mit den etablierten Mitteln aus unserer SIMPLE SUPPLY CHAIN: Die funktionale Umsetzung durch vorkonfigurierte Geschäftsprozesse und Software-Bausteine sowie die Implementierung mit vorhandenen Migrationstools, ergänzt um die schrittweise Individualisierung der Geschäftsprozesse.

Wir gehen mit Ihnen über diese Brücke in die Zukunft. Unser gemeinsamer Ausgangspunkt könnte der SALT Infotag SCE am 11. Mai werden, bei dem unsere Kunden, Partner sowie eigenen Experten den Bau der Brücke zum modernen Lager näher erläutern.

 

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