Die Vereinfachung und Modernisierung im SAP S/4HANA ist im Oktober 2016 nun auch in der Supply Chain angekommen. Die Vereinfachung des Datenmodells ist dabei nicht der entscheidende Schritt gewesen, sondern vielmehr das Konzept, die strategischen Lösungen wieder in den Kern der neuen Generation des SAP ERP einzubinden. Herausragend aus den vielen Vereinfachungen steht die Einbindung von EWM und PP/DS in 2016.

Verbunden mit der Ankündigung, die Wartung des SAP ERP endet 2025, drängt sich unmittelbar die Frage nach dem Zeitpunkt des Wechsels auf. Dass er unumgänglich ist, ist mittlerweile anerkannt.

Wann ist also für mich der richtige Zeitpunkt gekommen zu wechseln? Die Frage kann nicht so einfach beantwortet werden – das hängt von vielen Faktoren Ihres heutigen und zukünftigen Geschäftsmodells ab. Digitalisierung und Industrie 4.0 sind dabei nur zwei Treiber und Einflussfaktoren. Diese sind es nicht allein, denn digitalisieren können Sie schon heute, und auch in der Industrie 4.0 sind Sie mit den SALT Add-Ons für die Produktion bereits angekommen.

Um für jeden SAP-Anwender den richtigen Weg auf der Straßenkarte zum S/4HANA zu finden, hat SALT Solutions ein Workshop-Konzept entwickelt, in dem anhand der wichtigsten Parameter der Supply Chain eine Orientierung gegeben wird.

Gehen wir die Sache einmal langsam an und schauen auf die Situation des Lagers. Es dominiert in der SAP-Welt das SAP WM als integrierte Komponente im SAP ERP. Der überwiegende Teil sind produktionsnahe Lager mit wenig bis keiner Automatisierung sowie Distributionslager mit Automatisierung, typischerweise realisiert unter Einsatz von SAP TRM. Der Zeitpunkt des Wartungsendes im SAP ERP und der Zeitpunkt des Nutzungsendes von WM im S/4HANA sind gleich. Man beachte, es endet das Nutzungsrecht im S/4HANA – denn aus technischen Gründen muss der Code von WM im S/4HANA beim Wechsel von SAP ERP bleiben!

Jeder Supply Chain-Manager und insbesondere die Lagerleiter fragen sich berechtigt, wie halte ich während der Umstellung das Material im Fluss? Eine wesentliche Antwort liegt darin, die operative Ebene aus der „großen“ Umstellung herauszuhalten und das Risiko schon vorher herauszunehmen. Das kann auf verschiedene Arten erreicht werden.

Bei einigen Firmen sind die Schmerzen in der Supply Chain am größten, sodass man diese zuerst im S/4HANA implementiert und den Rest erst danach. Das ist zwar ein unüblicher Weg, den SAP nicht in den Mittelpunkt ihrer Empfehlungen stellt – aber begleitet von Experten, die sich damit auskennen, ein gangbarer Weg. SALT Solutions begleitet mehrere Kunden auf diesem Weg.

Wachsen die Anforderungen an das Lager und es platzt technisch „aus allen Nähten“, stellt sich die Frage nach einem die Investition sichernden Weg. Man kann paketiert mehrere WM-geführte Lager in ein dezentrales EWM überführen und dort den weiteren technischen Ausbau durchführen oder gezielt jene einzelnen „explodierenden“ Lager in das dezentrale EWM migrieren. Beide Wege sind gängige Praxis und SALT-Experten unterstützen Sie dabei, die Fettnäpfchen zu vermeiden.

Lassen Sie sich nicht von Ihrer Konkurrenz treiben sondern wählen Sie den Weg ins moderne Lager und beginnen Sie rechtzeitig Ihre Reise mit dem ersten Schritt. Wir kümmern uns um Sie und geben Ihnen Orientierung.

 

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