Performanzarchitektur für Custom-Applikationen in HANA

Viele Firmen setzen auf Kundenerweiterungen wie User Exits oder Business Add-Ins (BAdIs), um SAP-Standardanwendungen um bestimmte Funktionalitäten zu erweitern. Aber es kommt auch vor, dass firmenspezifische Anforderungen so weit vom Standard entfernt sind, dass eine vollständige Eigenentwicklung erforderlich ist. Wenn die restliche Software-Landschaft überwiegend aus SAP-Anwendungen besteht, bietet es sich an, diese Eigenentwicklung mit einem ABAP/Netweaver-Stack durchzuführen.

Projektbeispiel Otto Group

Ein solches Projekt ist das zentrale Konzernkonditionsmanagement (KKM) der Otto Group. Das KKM verwaltet die Rabattverträge mit den Lieferanten, führt die Abrechnung aus und bietet ein umfangreiches Reporting für die Kontrolle und Optimierung des Einkaufs.

Das KKM wurde in 40 Mannjahren von den Experten der SALT Solutions AG entwickelt und muss im Zuge der Jahresendabrechnungen enorme Datenmengen verarbeiten: Die zentrale Faktentabelle enthält mehr als eine Milliarde Einträge. Um die Korrektheit und die Performanz eines solchen Systems zu beherrschen, wurde eine moderne objektorientierte Dreischichtenarchitektur entworfen und konsequent durchgezogen.

Auf dem SAP Inside Track 2017 haben wir diese Architektur vorgestellt. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf die Herausforderungen und Lösungen gelegt, die sich im Rahmen der im letzten Jahr durchgeführten Migration auf HANA ergeben haben.

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