Energiemanagement: Flexibilität ist die neue Effizienz

Am 14. und 15. März 2017 trafen sich in München Experten aus wichtigen deutschen Industrieunternehmen und führenden Forschungseinrichtungen, um bei der 10. Fachkonferenz Energieeffiziente Fabrik Handlungsoptionen für die Zukunft auszuloten. In ihren Fachvorträgen berichteten unter anderem Anwender von BMW, Volkswagen, Porsche, Siemens und Bosch zum Status Quo und laufenden Projekten in Sachen Energieeffizienz in ihren Unternehmen.

Die Vorträge zeigten, dass sich bei den Optimierungsmöglichkeiten im Hinblick auf Effizienz und Transparenz zunehmend Grenzen des technisch und wirtschaftlich Machbaren abzeichnen. Und so lenkten Prof. Dr. Gunther Reinhart und Prof. Dr. Christoph Herrmann als Vertreter der Wissenschaft das Interesse der Teilnehmer auf die zukünftigen Herausforderungen in der Energieflexibilität. Denn gerade durch die zunehmenden Anteile erneuerbarer Energien, wie Windkraft und Photovoltaik, wird in den nächsten Jahren eine intelligente Synchronisation von Energieangebot und Energieverbrauch – insbesondere im Strommarkt – immer wichtiger.

In diesem Agenda-Abschnitt war dann auch mein Vortrag eingeordnet, bei dem ich IT-Anwendungen für die Flexibilisierung des Energieverbrauchs in der Fabrik vorstellen konnte. Etliche der Lösungsbestandteile dazu waren bei der Zusammenarbeit von SALT Solutions mit Industrieunternehmen im Rahmen von Verbundprojekten wie FOREnergy und Energieautarke Produktion entstanden. Eine intensive Zusammenarbeit führt dazu, das sich mit diesen Anwendungen alle Architekturebenen von SAP ERP bis zur Sensorebene abdecken lassen. So werden alle Planungs- und Steuerungsaspekte von der längerfristigen Beschaffung am Strommarkt bis hin zur operativen Reaktion auf kurzfristige Schwankungen im Minutenbereich unterstützt. Sehr differenzierte Verbrauchsanalysen – quasi als Abfallprodukt – erhöhen ganz nebenbei die Transparenz und zeigen so weitere mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz auf.

 

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